VfL Wolfsburg

Nach Kohfeldt-Entlassung: Die Trainerkandidaten in Wolfsburg

Daniel Holfelder
Auch Bruno Labbadia wird in Wolfsburg gehandelt
Auch Bruno Labbadia wird in Wolfsburg gehandelt / Maja Hitij/GettyImages
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Der VfL Wolfsburg hat sich nach der Saisonanalyse von Florian Kohfeldt getrennt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren, rund um die Volkswagen Arena kursieren diverse Namen.


Der kicker und die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) berichten, dass etwa RB Salzburgs Matthias Jaissle und Sandro Schwarz von Dynamo Moskau auf der VfL-Wunschliste stehen.

Der erst 34-jährige Jaissle steht bei RB seit dieser Saison an der Seitenlinie und hat die Roten Bullen nicht nur zur österreichischen Meisterschaft geführt, sondern auch in der Champions League für Furore gesorgt. Die Salzburger überstanden die Gruppenphase und scheiterten erst im Achtelfinale am FC Bayern, nachdem man dem deutschen Rekordmeister im Hinspiel ein 1:1 abgetrotzt hatte.

Sandro Schwarz war von 2017 bis 2019 in Mainz tätig und übernahm im Oktober 2020 den russischen Erstligisten Dynamo Moskau. Schwarz steht bei Dynamo bis 2024 unter Vertrag. Da ihn seine Spieler darum gebeten hatten, entschied sich der 43-Jährige nach der russischen Invasion in die Ukraine für einen Verbleib beim russischen Klub.

Ferner soll Adi Hütter einer der Wolfsburger Kandidaten sein. Der 52-Jährige gab am Wochenende seinen Abschied aus Gladbach bekannt. Zuvor hatte er Eintracht Frankfurt ins Halbfinale der Europa League und beinahe in die Champions League geführt - allerdings schielt auch Hertha BSC auf den Österreicher.

Mit Daniel Farke denken die Grün-Weißen über einen Coach nach, der sich vor allem in England einen Namen gemacht hat. Der ehemalige Trainer der Dortmunder U23 ist mit Norwich City zwei Mal in die Premier League aufgestiegen. Zuletzt betreute Farke den russischen Erstligisten FK Krasnodar, löste seinen Vertrag aber wegen des russischen Einmarsches in die Ukraine auf.

Auch einen alten Bekannten sollen VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer ins Auge gefasst haben. Bruno Labbadia trainierte die Wölfe bereits von Februar 2018 bis Juni 2019 und ist seit seinem Abgang bei der Hertha im Januar 2021 ohne Verein.


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