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Keine Einigung bezüglich der Abfindung: Ex-Trainer Quique Setién verklagt den FC Barcelona!

Nov 30, 2020, 2:25 PM GMT+1
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Setién bei seiner Präsentation im Januar dieses Jahres | LLUIS GENE/Getty Images
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Die Wege von Quique Setién und dem FC Barcelona trennten sich kurze Zeit nach dem denkwürdigen 2:8 der Blaugrana im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern. Doch nachdem der Vertrag noch von beiden Seiten einvernehmlich gekündigt wurde - was erst die Verpflichtung von Ronald Koeman als Setiéns Nachfolger ermöglichte - sieht es bei der Abfindungszahlung eher danach aus, dass sich die Parteien vor Gericht wiedersehen werden.

So berichtet es Ricard Torquemada, Reporter bei Radio Catalunya (via sport.es), im Programm "La TDT". Demnach seien Klub und Ex-Trainer nicht zu einer gütlichen Regelung der Zahlungsmodalitäten gekommen - und lassen den Rechtsstreit nun von einem Gericht entscheiden.

Kurioserweise wurden die drei Assistenten Setiéns (Éder Sarabia, Jon Pascua und Fran Soto) seinerzeit nicht zusammen mit ihrem Chef entlassen. Vielmehr bedeutete ihnen der Klub, dass sie sich darauf einstellen mögen, ihren Vertrag beim Verein zu erfüllen - wenn auch in eventuell anderer Funktion.

Eder Sarabia, Quique Setien
Sarabia (rechts) war bei den Spielern nicht unumstritten | Soccrates Images/Getty Images

Am 5. November soll der Klub dem Trio ein Bürofax geschickt haben, in welchem er die drei aufforderte, sich bereit zu halten für eine Neueingliederung in den Klub ab dem 9. November. Die Assistenten antworteten noch am selben Tag, dass sie an besagtem Montag zurückkehren würden. Doch ein Tag später, am Freitag, dem 6. November, soll ein Klub-Anwalt den drei Trainern mitgeteilt haben, dass ihre Rückkehr am folgenden Montag nicht mehr notwendig sei und man mit ihnen bis Mitte des Monats die entsprechenden Abfindungen verhandeln würde.

Dies ist auch mittlerweile geschehen. Alle drei sollen dabei auf Geld verzichtet haben - und sind seitdem - wie auch ihr einstiger Chef - wieder auf Job-Suche.

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