Kampf ums Mainzer Tor: Zentner macht wohl das Rennen

Philipp Geiger
Hat sich den Platz im Tor offenbar wieder zurückerobert: Robin Zentner
Hat sich den Platz im Tor offenbar wieder zurückerobert: Robin Zentner / TF-Images/Getty Images
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Während bei einem Großteil der Bundesliga-Klubs die Torwartfrage längst geklärt ist, liefern sich beim 1. FSV Mainz 05 Robin Zentner und Florian Müller wieder einmal einen harten Konkurrenzkampf. Nach den jüngsten Testspielen scheint der drei Jahre ältere Zentner die Nase vorne zu haben. Eine offizielle Entscheidung von Trainer Achim Beierlorzer steht allerdings noch aus.

Am 11. September steht für die Rheinhessen das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der FSV auf den Regionalligisten TSV Havelse. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird Beierlorzer eine Entscheidung in der Torwartfrage getroffen haben. Nicht nur aus Sicht der Bild-Zeitung wird Zentner das Rennen um den Platz zwischen den Pfosten machen.

Ausschlaggebend dafür sollen die beiden Testspiele gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende gewesen sein, die beide mit 1:2 verloren gingen. Sowohl Zentner (ein Gegentor) als auch Müller (zwei Gegentore) standen jeweils rund 70 Spielminuten auf dem Platz. Während Zentner eine gute Leistung ablieferte und Ruhe ausstrahlte, machte sein Konkurrent bei den Gegentreffern nicht die beste Figur, was in der Torwartfrage endgültig für Klarheit gesorgt haben könnte.

Muss sich wohl mit dem Posten der Nummer zwei zufriedengeben: Florian Müller
Muss sich wohl mit dem Posten der Nummer zwei zufriedengeben: Florian Müller / Quality Sport Images/Getty Images

Zentner hatte bereits in der vergangenen Saison den Posten der Nummer eins inne, ehe er sich im März schwer verletzte. Nach einem Kreuzbandanriss war die Saison für den Schlussmann vorzeitig beendet. Im August feierte der 25-Jährige sein Comeback und hat sich nun offenbar wieder seinen Stammplatz zurückerobert.

Ex-Torhüter Adler legt Müller einen Wechsel nahe

Ex-FSV-Schlussmann René Adler räumt Zentner ebenfalls die besseren Chancen auf einen Stammplatz ein und sieht das Eigengewächs auch als hervorragenden Kandidaten für das Kapitänsamt an. Der 35-Jährige legte Müller im Podcast der Hinterhofsänger zudem einen Wechsel nahe. "Flo muss weg, diesen Sommer noch", so Adler.

Sollte der 22-Jährige seine Zelte in Mainz tatsächlich abbrechen, wird sich für den zweimaligen U21-Nationalspieler (Vertrag bis 2022) sicherlich ein Klub finden lassen. Im Falle eines Verkaufs dürfen sich die Rheinhessen wohl über eine marktwertgerechte Ablöse (aktuell vier Millionen Euro) freuen.

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