VfB Stuttgart

"Hätte nicht mein Bestes geben können": Kalajdzic erklärt Wechsel & Fehlen im VfB-Kader

Yannik Möller
Sasa Kalajdzic hat den VfB verlassen
Sasa Kalajdzic hat den VfB verlassen / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Der Abgang von Sasa Kalajdzic hat beim VfB Stuttgart einen faden Beigeschmack hinterlassen. In einem Abschieds-Post hat der Stürmer seinen Wechsel erklärt und auch, weshalb er im letzten Spiel nicht im Kader stehen wollte.


Dass Sasa Kalajdzic in diesem Transfer-Sommer wechseln würde, war vorhersehbar. Seit dem letzten Spieltag der vergangenen Saison, bei dem er mit seinen Teamkollegen den Last-Minute-Klassenerhalt des VfB noch emotional feierte, schien nur das Wechsel-Ziel noch offen.

Schlussendlich hat es zwar deutlich länger bis zum Abschied gedauert, als zunächst angenommen. Doch hat er Stuttgart nun tatsächlich verlassen und sich den Wolverhampton Wanderers angeschlossen. 90min-Infos nach bekommen die Schwaben rund 22 Millionen Euro überwiesen, Boni inklusive.

"Situation wurde zu viel für mich": Kalajdzic erklärt Fehlen im Spieltags-Kader

Der Stürmer hat sich inzwischen auch bei Instagram zu Wort gemeldet. "Irgendwie kann ich es noch nicht realisieren und in Worte fassen, dass sich unsere Wege trennen", öffnete er den Abschieds-Post.

"Ich habe in jeder einzelnen Sekunde versucht, alles zu geben. Ich habe immer den Verein gelebt und versucht, ihn bestmöglich zu repräsentieren", erklärte er, während er sich bei allen Beteiligten und Mitarbeiten des Vereins noch herzlich bedankte.

Auch das Fehlen im Kader am vergangenen Wochenende thematisierte er. Es war ein Schritt, der vielen VfB-Anhängern sauer aufgestoßen ist.

Kalajdzic erläuterte: "Dass ich vergangenes Wochenende nicht gegen Köln gespielt habe, lag wirklich daran, dass die ganze Situation zu viel für mich wurde. Ich hätte einfach nicht mein Bestes geben können." Er habe Verständnis dafür, "dass einige von euch darüber enttäuscht sind".

"Der VfB Stuttgart wird für immer in meinem Herzen bleiben und meine erste Liebe im Fußball sein", betonte er abschließend. Dem Verein werde er weiter die Daumen drücken und ihm "nur das Allerbeste" wünschen. Nun sei jedoch erst einmal "die Zeit gekommen, etwas Neues zu erleben".


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