KAA Gent will Eintracht-Leihgabe Hauge wieder wegschicken

Jan Kupitz
Jens Petter Hauge
Jens Petter Hauge / JAMES ARTHUR GEKIERE/GettyImages
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Das hatten sich alle Parteien ganz anders vorgestellt: Die Leihe von Jens Petter Hauge steht nach nur einem halben Jahr vor dem Abbruch.


Weil er bei Eintracht Frankfurt nicht wie gewünscht zum Zuge gekommen war und spürbare Anpassungsprobleme in der Bundesliga hatte, verlieh die SGE Jens Petter Hauge im vergangenen Sommer zu KAA Gent. Ähnlich wie Daichi Kamada oder Tuta, denen ihre Wechsel nach Belgien extrem gut taten, sollte auch Hauge dort seine Karriere wieder in Schwung bringen.

Die Realität sieht aber ganz anders aus: Für Gent kam der Norweger bislang zwar in 18 Pflichtspielen zum Einsatz, davon stand er jedoch nur ein einziges Mal in der Startelf. Gent-Trainer Hein Vanhaezebrouck ließ schon im vergangenen Herbst durchblicken, dass er mit der Leihgabe nicht zufrieden sei - nun machte der 58-Jährige in einer Medienrunde klar, dass man die Leihe des Norwegers vorzeitig abbrechen möchte. "Es wird eine Lösung für ihn geben", so Vanhaezebrouck.

Wie die Lösung konkret aussehen soll, werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. Eine Rückkehr nach Frankfurt ist allerdings kaum vorstellbar, da Hauge in der gut geölten Offensive von Oliver Glasner in der aktuellen Konstellation kein Land sehen würde. Eine weitere Leihe scheint daher die realistischste Option zu sein - potenzielle Abnehmer sind derzeit aber noch keine bekannt.

Man darf aber schon jetzt (zumindest leise) in Frage stellen, ob Hauge überhaupt jemals eine Verstärkung für die Eintracht sein kann. Seine Entwicklung zeigt schließlich schon seit gut zwei Jahren in die verkehrte Richtung...


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