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Juventus Turin

Juve: Locatelli-Transfer vor Abschluss - kommt auch Pjanic?

Jan Kupitz
Manuel Locatelli vor Wechsel zu Juve
Manuel Locatelli vor Wechsel zu Juve / Claudio Villa/Getty Images
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Der Wechsel von Manuel Locatelli zu Juventus Turin befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Neben dem Europameister könnten die Bianconeri zudem einen alten Bekannten zurückholen.


Manuel Locatelli gilt schon seit vielen Wochen als erklärtes Wunschziel der Turiner. Nach einer bärenstarken Saison in der Serie A lieferte der 23-Jährige auch auf der ganz großen Bühne bei der EM ab. Das führt dazu, dass es das Preisschild, das US Sassuolo ihm umgehängt hat, in sich hat: Bis zu 40 Millionen Euro sollen die Neroverdi aufgerufen haben.

Eine Summe, die der FC Arsenal wohl gezahlt hätte. Doch laut Angaben von Corriere dello Sport hat Locatelli, der in der Jugend der AC Mailand ausgebildet wurde, den Gunners einen Korb erteilt. Sein Ziel ist klar: Er will in der Serie A bleiben und zu Juve wechseln.

Manuel Locatelli, Leonardo Bonucci
Bonucci und Locatelli bald Teamkollegen? / Claudio Villa/Getty Images

Demnach wird es am Donnerstag zu einem weiteren Treffen zwischen Juve und Sassuolo kommen, bei dem der Deal endgültig festgezurrt werden soll. Im Raum steht ein zweijähriges Leihgeschäft, an dessen Ende eine Kaufverpflichtung greifen soll. Die fällige Ablösesumme soll bei 35 Millionen Euro liegen, weitere Bonuszahlungen können den Betrag in Zukunft in die Höhe steigen lassen.

Wenn die italienischen Europameister um Bonucci, Chiellini, Chiesa und Bernardeschi am 2. August ins Training des italienischen Rekordchampions einsteigen, soll Locatelli nach Möglichkeit bereits ebenfalls an Bord sein.

Pjanic für Ramsey?

Daneben spekuliert Corriere dello Sport mit einer Rückholaktion von Miralem Pjanic, der unter Max Allegri die beste Zeit seiner Karriere erlebt hat und beim FC Barcelona auf dem Abstellgleis steht. Ähnlich wie bei Locatelli könnte es auch beim Bosnier zunächst auf eine Leihe hinauslaufen - bevor Juve in dieser Personalie die nächsten Schritte einleiten kann, muss jedoch Platz im Kader geschaffen werden.

Aaron Ramsey, mit einem Nettogehalt von sieben Millionen Euro einer der besser verdienenden Spieler im Kader, soll nach Möglichkeit gehen.

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