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Juventus Turin rückt von Martial-Deal ab

Nikolas Pfannenmüller
Anthony Martial
Anthony Martial / Soccrates Images/GettyImages
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Bei Anthony Martial und Manchester United stehen die Zeichen auf Abschied. Der Stürmer kommt unter Interimstrainer Ralf Rangnick nicht mehr zum Zug und strebt selbst einen Wechsel an. Juventus Turin hat einen Transfer des Franzosen in Erwägung gezogen, ist jetzt allerdings aus finanziellen Gründen davon abgerückt.


Anthony Martial hat United-Interimsmanager Ralf Rangnick und der Vereinsführung unmissverständlich aufgezeigt, dass er die Red Devils noch in diesem Monat verlassen möchte.

Krach zwischen Rangnick und Martial

Zuletzt gab es einen Disput zwischen Rangnick und dem Spieler. Ursache dafür war die Aussage des Deutschen, Martial habe die Nominierung für den Spieltagskader gegen Aston Villa verweigert. Der 26-Jährige behauptete indes, dass er sich niemals weigern werde, "ein Spiel für Manchester United zu bestreiten".

Ob Rangnick oder Martial die Wahrheit sagt, ist zunächst nicht aufzuklären. Klar ist allerdings, dass Martial unter Rangnick kaum noch oder gar keine Rolle mehr spielt. Seit einem Kurzeinsatz gegen den FC Arsenal Anfang Dezember hat Martial kein Spiel mehr für Manchester absolviert.

Auch Newcastle und Sevilla sind an Martial interessiert

Unterdessen hat der französische Nationalspieler das Interesse von Juventus Turin, Newcastle United und FC Sevilla auf sich gezogen. 90min berichtete letzte Woche, dass die Bianconeri Gespräche mit United aufgenommen haben, um Martial für den Rest der Saison auszuleihen.

Allerdings soll Martials Gehalt ein Hindernis darstellen. Maurizio Arrivabene, Vorstandsvorsitzender von Juventus Turin, hat vor dem Spiel gegen Sampdoria am Dienstagabend gegenüber Sport Mediaset erklärt, dass ein Transfer in diesem Winter wohl nicht zustande kommen wird.

Juventus Turin will für Martial nicht finanziell an die Grenze gehen

"Nicht zu diesen Bedingungen, nein. Wir werden nicht einmal über bestimmte Zahlen diskutieren", sagte Arrivabene. "Unter den derzeitigen Bedingungen ist es für uns kein machbares Geschäft. In Anbetracht gewisser Zahlen gibt es keine fortgeschrittenen Gespräche", ergänzte der Funktionär.

Man erwarte keinen Rabatt von Manchester United. Wohl aber, dass der Premier-League-Klub dem italienischen Rekordmeister finanziell entgegenkommt. Für Juventus ist es ausgeschlossen, dass sie für Martial eine Leihgebühr bezahlen sowie dessen komplettes Gehalt übernehmen müssen.

Sollte Martial bereit sein, auf Gehalt zu verzichten, könnte noch einmal Bewegung in die ganze Sache kommen. Sollte er jedoch auf dem Gehalt bestehen, das ihm bei Manchester United vertraglich noch bis 2024 zusteht, könnten potentielle Interessenten einen Rückzieher machen. So wie es jetzt Juventus Turin getan hat.


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