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Juve-CEO deutet Abschied von de Ligt an - Chelsea macht Fortschritte

Simon Zimmermann
Matthijs de Ligt scheint zu Chelsea wechseln zu wollen
Matthijs de Ligt scheint zu Chelsea wechseln zu wollen / Emilio Andreoli/GettyImages
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Ein Blockbuster-Transfer von Matthijs de Ligt wird wahrscheinlicher. Während sich Juve-Geschäftsführer Maurizio Arrivabene verhandlungsbereit gibt, scheint der FC Chelsea beim 22-Jährigen ernst zu machen.


"Heute ist es unmöglich, einen Spieler zu halten, der gehen will. Aber es ist immer eine Frage der Zahlen. Es ist nicht so, dass man, wenn ein Spieler gehen will, sagt: 'Bitte, komm rein.' Es ist schwierig, einen unzufriedenen Spieler zu halten, aber alle drei Verhandlungspartner müssen zufrieden sein. Und immer gilt: Wer das Geld hat, hat gewonnen."

Das sind die Worte von Juve-Geschäftsführer Maurizio Arrivabene im Gespräch mit der Tuttosport. Es braucht wenig Phantasie, um diese Aussagen nicht auf die Situation von Matthijs de Ligt zu beziehen. Der 22-Jährige steht bei Juventus zwar noch bis 2024 unter Vertrag - Gespräche über eine Verlängerung blieben zuletzt allerdings erfolglos. Vielmehr scheint der Niederländer immer mehr auf einen Abschied aus Turin zu drängen.

Chelsea macht Fortschritte bei de Ligt

Als Haupt-Interessent für den Innenverteidiger gilt der FC Chelsea. Die Blues brauchen nach den Abgängen von Rüdiger und Christensen dringend Verstärkung für die Defensive. Laut des in der Regel sehr gut informierten Telegraph schreiten die Verhandlungen mit de Ligt voran. Demnach sei er sehr an einem Wechsel an die Stamford Bridge interessiert.

Bislang soll Juve aber noch auf den hohen Forderungen beharren. De Ligt soll eine Ausstiegsklausel besitzen, die bei 110-120 Millionen Euro aktiviert werden kann. Sollte der 22-Jährige allerdings auf einen Abgang beharren, könnte das den Preis zumindest etwas drücken.

Chelsea wäre zudem bereit, Spieler im Tausch nach Turin zu schicken. Kandidaten sollen vor allem Timo Werner, Christian Pulisic und Jorginho sein. Bislang blockte Juve ein Tausch-Szenario, bei dem Chelsea noch Geld obendrauf packt, aber ab. Das letzte Wort könnte hier aber noch längst nicht gesprochen sein. Immer mehr zeichnet sich ab, dass Chelsea bei de Ligt so richtig ernst machen möchte.


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