Real Madrid

Jovic blickt selbstkritisch zurück: "Bin zu früh zu Real Madrid gegangen"

Yannik Möller
Luka Jovic
Luka Jovic / Gabriele Maltinti/GettyImages
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Sein Wechsel zu Real Madrid hat Luka Jovic aus der Spur gebracht. Das hat der 24-Jährige nun auch eingesehen, der den Zeitpunkt dieses Transfers inzwischen selbst kritisiert.


Im Sommer 2019 entschied sich Luka Jovic dazu, Frankfurt zu verlassen. Er hatte gerade eine Saison mit wettbewerbsübergreifend 27 Toren und sieben direkten Assists beendet, da sah er die Zeit für den großen Karriereschritt gekommen. Entsprechend schloss sich der damals 21-Jährige Real an. Die Madrilenen überwiesen etwas über 60 Millionen Euro an den Main.

Prompt folgte die Ernüchterung: Weder spielte Jovic bei Real regelmäßig, noch konnte er an seine vorigen Leistungen anknüpfen. Man muss kaum auf Details eingehen, um festhalten zu können, dass der Wechsel ein Flop war - und zwar für beide Parteien.

Das Madrid-Kapitel hat er im vergangenen Sommer endgültig geschlossen. Seitdem läuft er in Italien für den AC Florenz auf. Bislang konnte er sechs Tore erzielen. Zum Vergleich: Für Real hat er insgesamt drei Pflichtspiel-Treffer bejubeln dürfen.

Madrid für Jovic als "großartige Erfahrung" zum falschen Zeitpunkt

Obwohl er seine Zeit bei den Königlichen heute als "eine großartige Erfahrung" bezeichnet, sei ihm bewusst, dass er "zu früh zu Real gegangen" war. Das erklärte er (sinngemäß) gegenüber dem Outlet ATV BL.

"Ich denke, dass ich zu früh zu Real gegangen bin, und in dem Moment, als ich ankam und während ich bei Real war, explodierte Karim Benzema und gewann [zuletzt] verdientermaßen den Ballon d'Or", blickte er auf einen zudem unglücklichen Zeitpunkt zurück.

Jovic weiter: "Am Anfang hatte ich Pech. Zuerst passierte Corona, dann einige Verletzungen. Aber es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung für mich." Er habe schlichtweg "den größten Klub der Welt erreicht, obwohl ich das nicht für möglich gehalten hatte". Auch wenn es sich schlussendlich nicht ausgezahlt hat, so habe doch jeder Fußballer einen solchen Traum.


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