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Cristiano Ronaldo

José Mourinho über Cristiano Ronaldo: "Er sollte mich in Ruhe lassen"

Simon Zimmermann
Auf Cristiano Ronaldo will José Mourinho in Italien ungern treffen
Auf Cristiano Ronaldo will José Mourinho in Italien ungern treffen / FABRICE COFFRINI/Getty Images
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José Mourinho und Cristiano Ronaldo kennen sich bestens. Nicht nur, weil die beiden Landsmänner sind, sondern vor allem auch, weil "The Special One" CR7 drei Jahre lang bei Real Madrid trainierte (2010 bis 2013).

Der Respekt zwischen den Portugiesen ist groß. Ab Sommer werden die beiden zumindest wieder in derselben Liga arbeiten - Stand jetzt. Während Ronaldo weiterhin bei Juventus Turin unter Vertrag steht, wird Mourinho ab Sommer die Roma übernehmen. Der neue Coach der Giallorossi würde aber lieber nicht auf Ronaldo treffen.

Mourinho witzelt über Ronaldo-Abschied aus der Serie A

Der 58-Jährige witzelte bei talkSPORT: "Er sollte Italien jetzt verlassen und mich in Ruhe lassen." Aus den Worten Mourinhos klang aber vor allem viel Respekt und Anerkennung. Der 36-Jährige, der seine fünfte (!) EM spielen wird, wurde in der abgelaufenen Saison mit 29 Treffern Torschützenkönig in Italien. Als erster Spieler überhaupt gelang CR7 dieses Kunststück sowohl in der Premier League, La Liga, als auch in der Serie A! 36 Tore und vier Vorlagen in 44 Pflichtspielen waren es 2020/21 insgesamt.

"Jeder sagt, und ich sage das auch, er ist nicht mehr 25. Er ist 36 und er schießt keine 50 Tore mehr, aber wie viele hat er geschossen? Die Zahl ist unglaublich, die Zahlen sprechen für sich selbst", schwärmte Mourinho. Der Star-Coach glaubt angesichts der krassen Zahlen nicht an ein baldiges Karriereende von Ronaldo. "Ich denke, Rekorde und dass er nicht nur bei der EURO, sondern bei der Weltmeisterschaft spielen will", entgegnete Mourinho auf die Frage, was Ronaldo antreibe.

Cristiano Ronaldo will Ali Daei überholen

Den nächsten Rekord könnte CR7 schon bei dieser EM knacken. Noch fünf Tore braucht der 36-Jährige um den Rekord von Ex-Bundesliga-Stürmer Ali Daei einzuholen. Der Iraner schoss 109 Treffer in seiner Länderspielkarriere und ist damit der beste Torschütze auf Länderspielebene aller Zeiten.

Derweil schloss Mourinho seine Huldigungen mit einer Warnung an die CR7-Kritiker ab: "Ich denke, Kritiker motivieren ihn. Als Gegner sollte man leise sein und kein falsches Wort sagen, denn das wird immer eine Motivation für ihn sein."

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