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Joan Laporta verrät: So wirkt sich das FFP auf Barças Transferpläne im Winter aus

Jan Kupitz
Joan Laporta
Joan Laporta / Quality Sport Images/GettyImages
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Barça-Präsident Joan Laporta hat zugegeben, dass die Regeln des Financial Fair Play den Verein derzeit daran hindern würden, im Winter-Transferfenster Neuzugänge an Bord zu holen.


Der FC Barcelona hat im Sommer eine Reihe umstrittener "Hebel" betätigt und Vermögenswerte des Klubs verkauft, um beträchtliche Geldsummen zu beschaffen und eine heftige Transferwelle zu finanzieren - die Gehaltsobergrenze und andere Einschränkungen stellen aber immer noch ein großes Problem für die Katalanen dar.

Im Gespräch mit EFE gab Laporta zu, dass er versucht, einen Weg zu finden, die Regeln einzuhalten. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Lage schwierig ist.

"Wir mussten einige Hebel in Bewegung setzen, nämlich wirtschaftliche Maßnahmen, die den Verein vor dem Ruin bewahrt haben, und jetzt befindet sich der Verein im Aufschwung", begann er. "Er ist jetzt gesund, mit prognostizierten Einnahmen von 1.225 Millionen Euro und einem ebenfalls geplanten Gewinn von 274 Millionen Euro."

"Trotzdem können wir nach den Regeln des Financial Fair Play der spanischen Liga im Januar niemanden verpflichten."

"Wir und einige andere spanische Vereine versuchen, die Liga davon zu überzeugen, flexibler zu sein und uns andere Arten von Interpretationen zu erlauben, die Barcelona helfen können, sich weiter zu verstärken."

Laporta kritisierte auch die "Ungleichheiten" der finanziellen Regeln in La Liga im Vergleich zu den anderen europäischen Ligen und betonte, dass sie alle "harmonisiert" werden sollten.

"In der Premier League ist man flexibler als in Spanien, und das macht für mich nicht viel Sinn", argumentierte er.


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