Falls Lindström geht: Eintracht Frankfurt kriegt nur einen Teil der Ablöse

Oscar Nolte
Jesper Lindström
Jesper Lindström / Alex Grimm/GettyImages
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Eintracht Frankfurt spielt auch dank der überragenden Leistungen von Jesper Lindmström eine bärenstarke Saison. Der Däne wird bereits mit einigen Top-Clubs in Verbindung gebracht und könnte die SGE zeitnah verlassen. Einen Teil der Ablöse würde allerdings Ex-Club Bröndby einstreichen.


Dieses Model ist typisch für die Eintracht. Schon bei Luka Jovic handelte die SGE eine entsprechende Klausel aus, um den serbischen Stürmer von Benfica loszueisen. Als Jovic später für knapp 60 Millionen Euro zu Real Madrid ging, musste Frankfurt über 20 Millionen Euro an Benfica abdrücken.

Bröndby mit Weiterverkaufsbeteiligung bei Lindström

Laut dem dänischen EkstraBladet hat sich Bröndby IF eine Weiterverkaufsbeteiligung bei Jesper Lindström gesichert. Diese greift ab einer Ablöse von sieben Millionen Euro. Lindström, der vertraglich noch bis 2026 an die Eintracht gebunden ist, wird um ein Vielfaches teurer; sein aktueller Marktwert wird von transfermarkt auf 28 Millionen Euro geschätzt.

Die sieben Millionen Euro entsprechen der Ablöse, die die Eintracht im Sommer 2021 an Bröndby für Lindström überwiesen hat. Dank erfolgsabhängiger Bonuszahlungen soll die Summe laut dem EkstraBladet bereits um 400 bis 600 Tausend Euro angestiegen sein.

Im Falle eines Weiterverkaufs würde Bröndby dem Blatt zufolge 15 Prozent von jedweder Summe erhalten, die über sieben Millionen Euro liegt. Beispiel: würde Lindström die Eintracht für eine Ablöse von 47 Millionen Euro verlassen, würden sechs Millionen Euro an Bröndby gehen (15 Prozent von 40 Millionen).

Trotz des regen Interesses an Lindström, erscheint ein Abschied aus Frankfurt schon im Januar ausgeschlossen. Am Saisonende hingegen würden sich die Verantwortlichen der SGE sicherlich Angebote für den dänischen Angreifer anhören. Das wird Bröndby dann sicher höchst aufmerksam verfolgen.


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