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Bei Palace auf dem Abstellgleis - Wie geht's für Mateta weiter?

Jan Kupitz
Jean Philippe Mateta muss sich einen neuen Klub suchen
Jean Philippe Mateta muss sich einen neuen Klub suchen / Chloe Knott - Danehouse/GettyImages
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Jean-Philippe Mateta ist bei Crystal Palace ohne Perspektive und kann den Verein im Winter verlassen. Eine Rückkehr zum 1. FSV Mainz 05 ist allerdings nicht vorgesehen.


Erst 61 Spielminuten, verteilt auf zwei Einsätze, stehen für Jean-Philippe Mateta in der laufenden Premier-League-Saison zu Buche. Ein dürftige Bilanz, die sich in den kommenden Wochen jedoch nicht bessern wird. Denn laut Angaben der Bild hat Palace-Coach Patrick Vieira dem Angreifer bereits mitgeteilt, dass er nicht mehr mit ihm plane.

Das sind auch ziemlich schlechte Nachrichten für den 1. FSV Mainz 05, der Mateta bis Sommer 2022 an den Londoner Klub verliehen hatte - inklusive einer Kaufpflicht in Höhe von 14 Millionen Euro, die allerdings erst ab 15 Einsätzen in der Premier League greift. Dass es dazu kommt, ist nahezu ausgeschlossen, weshalb die 05er sich die Transfereinnahmen erst einmal abschminken können.

"Vertraglich ist die Sache klar. Mateta hat Vertrag bei Crystal Palace bis Juni 2022. Sportlich scheint es auch klar zu sein. Er kann den Verein im Winter verlassen", teilte Sportvorstand Christian Heidel der Bild mit. Ein vorzeitiger Abbruch der Leihe könne allerdings "nur mit unserer Zustimmung" erfolgen.

Jean-Philippe Mateta
Mateta erzielte 27 Tore für Mainz 05 / Matthias Hangst/GettyImages

Eine vorzeitige Rückkehr zum FSV, für den Mateta in 71 Einsätzen 27 Tore erzielt hatte, sei allerdings "nicht angedacht", wie Heidel klarstellte. "Wir werden sehen, was wir aus dieser Konstellation machen. Wir gehen das sehr unaufgeregt an und sind mit dem Berater im Gespräch."

In Mainz besitzt Mateta noch einen Vertrag bis 2023.

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