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Rangnick erläutert Sanchos Schwierigkeiten bei Man United

Jan Kupitz
Jadon Sancho
Jadon Sancho / Matthew Ashton - AMA/GettyImages
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Jadon Sancho kommt bei Manchester United einfach nicht in die Spur. Ralf Rangnick glaubt, die Gründe erkannt zu haben.


Er galt als absoluter Wunschspieler von Man United und sollte als zukünftiges Aushängeschild des Vereins dabei mithelfen, die Red Devils zurück zu altem Ruhm zu führen. Doch Sanchos erstes Halbjahr im Old Trafford verlief so gar nicht nach dem Geschmack aller Beteiligten - statt Leistungsträger ist der Ex-Dortmunder nur Bankdrücker.

Zu Saisonbeginn verorteten viele Fans auf der Insel das Problem bei Ole Gunnar Solksjaer, der es unter anderem bei Donny van de Beek, Jesse Lingard und Anthony Martial ebenfalls nicht geschafft hatte, das Maximum herauszuholen. Doch auch der Trainerwechsel hin zu Ralf Rangnick brachte nicht den gewünschten Effekt: Sancho ist weiterhin von der Rolle und im Vergleich zu seinen Dortmunder Tagen nicht wiederzuerkennen.

Ralf Rangnick
Ralf Rangnick / Chris Brunskill/Fantasista/GettyImages

Rangnick glaubt, dass Sanchos Problem psychischer Natur ist und der Flügelspieler mit den Erwartungen, die die Ablöse von 85 Millionen Euro mit sich gebracht hat, (noch) nicht zurecht kommt. "Es ist mehr Druck. Er hat zwar auch für einen der größten Klubs in Deutschland gespielt, aber ich denke, insgesamt ist die ganze Premier League, der ganze Wettbewerb physischer", wird der 63-Jährige von der BBC zitiert. "Die Erwartungen sind höher."

Der United-Coach ergänzte, dass Sanchos Formloch "auch mit vielen verschiedenen Dingen in seinem Kopf zu tun" habe. Dass er es kann, zeigt er offenbar immer wieder im Training: "Wann immer ich ihn trainieren sehe, zeigt er, dass er einer der besten Spieler im Training ist. Aber jetzt geht es darum, dass er das gleiche Niveau und die gleiche Leistung auf dem Spielfeld zeigt", forderte Rangnick von seinem Schützling.

Es scheint, dass das Selbstvertrauen des Star-Einkaufs ordentlich angeknackst ist - der Taktikfuchs wird wohl noch einige Gespräche mit Sancho führen müssen, um seinen Kopf freizubekommen.


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