Inter Mailand

Ivan Perisic: Erst Matchwinner im Pokalfinale, dann scharfe Kritik an Inter

Jan Kupitz
Ivan Perisic
Ivan Perisic / Jonathan Moscrop/GettyImages
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Ivan Perisic avancierte im Finale der Coppa Italia zum Matchwinner. Nach Abpfiff konnte sich der Kroate einen Seitenhieb gegen die Inter-Bosse jedoch nicht verkneifen.


In einem spannenden Pokalfinale setzte sich Inter Mailand am Mittwochabend mit 4:2 n.V. gegen Juventus Turin durch. Ivan Perisic war dabei der alles überragende Mann auf dem Feld. Nicht nur, dass er mit seinem Doppelpack in der Verlängerung den Pokal klarmachte - nein, der Linksaußen war auch abseits seiner Treffer der beste Spieler und spielte die Juve-Abwehr bisweilen schwindelig.

In dieser Form ist Perisic für die Nerazzurri unverzichtbar - umso unverständlicher, dass sein im Sommer auslaufender Vertrag noch immer nicht verlängert wurde. "Ich weiß noch nichts", sagte er nach Abpfiff bei Sport Mediaset über eine mögliche Verlängerung und giftete in Richtung der Inter-Bosse: "Bei wichtigen Spielern wartet man nicht bis zur letzten Minute. Das sollte man wissen."

Der Pokalsieg war Perisics dritte Trophäe bei Inter - nach dem Superpokal und dem Scudetto im letzten Jahr. "Ich habe immer [an den Sieg] geglaubt. Als wir 1:0 vorne waren oder 2:1 zurücklagen, habe ich versucht, alle aufzurütteln, denn wir haben 10-15 Minuten lang den Kopf verloren. Doch wir haben gut reagiert und ich denke, der Sieg war verdient", sagte Perisic nach dem Finale im Stadio Olimpico.

Auch an die Meisterschaft, wo Inter zwei Spieltage vor Schluss zwei Zähler hinter dem Stadtrivalen Milan liegt und zudem den direkten Vergleich verloren hat, glaubt Perisic nach wie vor: "Ich fühle mich immer wie ein Anführer und wenn die Mannschaft so funktioniert, ist es einfacher, ein Anführer zu sein. Wir müssen einfach weitermachen, es gibt noch zwei Spiele - im Fußball ist alles möglich und wir müssen weiter daran glauben."


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