Investor Windhorst verschiebt Millionen-Zahlung an Hertha BSC

Janne Negelen
Die Verantwortlichen der Hertha müssen vorerst mit weniger Geld planen
Die Verantwortlichen der Hertha müssen vorerst mit weniger Geld planen / Maja Hitij/Getty Images
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Der finanzielle Höhenflug der Hertha wird wohl ins Stocken geraten. Großinvestor Lars Windhorst hat die für Oktober angesetzte Zahlung verschoben. Die Berliner müssen vorerst umplanen.

Ganze 100 Millionen Euro. So viel sollte Investor und Anteilseigner Lars Windhorst der Hertha im Herbst zahlen. Die Zahlung, die sich die Berliner nach der Abgabe von nun 66,6 Prozent des Vereins gesichert haben, wird sich allerdings verschieben.

Wie die Bild berichtet, haben sich Windhorst und die Geschäftsführung auf einen Kompromiss geeinigt. Die Gründe für die Terminänderung sind nicht ganz klar. Sicherlich wird aber auch das Unternehmen des Investors unter den Verlusten während der Coronakrise zu kämpfen haben.

Schon die letzte Zahlung verzögerte sich

Die Finanzlage bei der Alten Dame wird dadurch nicht einfacher. Die vielen Millionen sollten dazu verwendet werden, Schulden zu tilgen oder das Transferbudget aufzustocken. Im Winter wollte der Bundesligist eigentlich noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen.

Windhorst bereitet der Hertha aktuell Kopfschmerzen
Windhorst bereitet der Hertha aktuell Kopfschmerzen / ODD ANDERSEN/Getty Images

Denn schon im Sommer konnten die Berliner nicht wie erhofft investieren. Die damals vereinbarte Zahlung von 50 Millionen Euro wurde ebenfalls verschoben und infolge in kleinen Raten überwiesen. Ein ähnliches Modell deutet sich nun erneut an.

Die Hertha plant mit deutlich weniger Einnahmen durch die einschneidende Pandemie. So rosig das Projekt anfangs wirkte, so zerbrechlich ist die Lage weiterhin. Allzu lange sollte sich Windhorst deshalb nicht bitten lassen.

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