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Innenverteidiger-Suche: Villarreal-Schmach brachte Salihamidzic zum Umdenken

Yannik Möller
Hasan Salihamidzic
Hasan Salihamidzic / Matthias Hangst/GettyImages
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Die Innenverteidiger-Suche ist beim FC Bayern nach der Causa Robert Lewandowski das zweitgrößte Thema in diesem Transfer-Sommer. Dahingehend gab es nach dem Königsklassen-Aus gegen Villarreal ein Umdenken.


Noch vor ein paar Wochen schien es beim FC Bayern darauf hinauszulaufen, dass nicht unbedingt ein neuer Innenverteidiger kommen müsste. Trotz des Abgangs von Niklas Süle und so mancher Formschwäche der anderen Spieler lautete der grundsätzliche Plan, eher auf das Nachrücken von Tanguy Nianzou zu setzen.

Inzwischen kam es allerdings zum Umdenken. Laut Christian Falk, dem Bayern-Reporter der Sportbild, wurde dieses durch das Aus in der Champions League gegen Villarreal herbeigeführt. Demnach sei klar geworden, dass man noch einen Führungsspieler in der Abwehr braucht.

Als Reaktion darauf soll er in einer Art Torschlusspanik nochmal bei Antonio Rüdiger angefragt haben. Eher Hals über Kopf, als gut durchdacht und mit vorigen Gesprächen. Da sich die Münchener zuvor nicht gekümmert und den Nationalspieler als zu teuer eingestuft hatten, gab es noch keine Grundlage für Verhandlungen.

Antonio Rudiger
Antonio Rüdiger / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages

Im Telefonat mit Rüdigers Berater habe Salihamidzic einen Fünfjahres-Vertrag angeboten. Zu spät: Der Verteidiger war bereits seit Längerem in guten Gesprächen mit Real Madrid, wohin es ihn auch ziehen wird.

Kurzum: Das Realisieren, man brauche zur neuen Saison doch noch einen weiteren Spieler für die Innenverteidigung, kam im Falle Rüdigers zu spät. Dessen Wechsel war bereits so gut wie durch, als der Bayern-Sportvorstand anrief.

Dennoch bleibt der Entschluss, die Defensive noch zu verstärken, bestehen. Man darf gespannt sein, wie dieser am Ende umgesetzt wird...


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