Zweitliga-Shootingstar Pherai mit Ausstiegsklausel: Mehrere Bundesligisten zeigen Interesse

Henry Einck
Immanuel Pherai ist Leistungsträger bei Eintracht Braunschweig.
Immanuel Pherai ist Leistungsträger bei Eintracht Braunschweig. / Cathrin Mueller/GettyImages
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Immanuel Pherai gehört zu den Shootingstars der laufenden Zweitliga-Saison. Der offensive Mittelfeldspieler von Eintracht Braunschweig besitzt eine niedrige Ausstiegsklausel im kommenden Sommer. Das weckt Interesse aus der Bundesliga: Gladbach, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg sollen den Ex-Dortmunder auf dem Zettel haben.


Der Wechsel zu Eintracht Braunschweig im vergangenen Sommer war für Immanuel Pherai (21) der perfekte Schritt. Beim Zweitliga-Aufsteiger spielte sich das niederländische Talent sofort fest. Pherai kommt in zwölf Liga-Einsätzen für die Blau-Gelben auf vier Tore und drei Assists, weist zudem einen herausragenden Notendurchschnitt vor.

Dass die Leistungen Begehrlichkeiten wecken, ist logisch. Nach kicker-Informationen steht Pherai bei den Scouts von Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen auf dem Zettel. Besonders interessant: Im Vertrag des Offensiv-Akteurs ist eine Ausstiegsklausel verankert, die im Sommer aktiviert werden kann. Dann könnte Pherai für etwas unter einer Million Euro gehen.

Schon Mitte November hatten die Braunschweiger Zeitung und Bild vom Bundesliga-Interesse berichtet. Auch da fielen die Namen von Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen. Den Berichten zufolge sei auch ein Abgang im Wintertransferfenster nicht ausgeschlossen. Als realistische Ablösesumme für einen Wechsel im Januar wurden drei Millionen Euro gehandelt.

Arbeitet an Comeback nach Verletzung

Dass Pherai tatsächlich schon im Winter wechselt, ist aktuell aber unwahrscheinlich. Denn: Der Spielmacher laboriert an einer schweren Muskelverletzung. Seit dem 24. Oktober stand der 21-Jährige für Braunschweig nicht mehr auf dem Platz, verpasste dadurch vier Liga-Spiele. Das große Comeback-Ziel ist der Rückrundenauftakt gegen den Hamburger SV (29. Januar).

Vor seiner Zeit bei Eintracht Braunschweig verbrachte Pherai einige Jahre bei Borussia Dortmund. Als 16-Jähriger wechselte der Niederländer vom AZ Alkmaar zum BVB-Nachwuchs. Dort sorgte er bei der U17 und U19 für Furore, durfte zum Teil sogar Profi-Luft schnuppern. Der endgültige Durchbruch gelang ihm aber nicht. Auch die Einjahresleihe zu PEC Zwolle brachte ihn nicht voran. In der vergangenen Spielzeit machte er in der BVB-Reserve (3. Liga) auf sich aufmerksam und empfahl sich für einen ablösefreien Wechsel nach Braunschweig.


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