Verlängerungen beim HSV: Walter genervt - Boldt mit Bedingungen

Tim Walter und Jonas Boldt
Tim Walter und Jonas Boldt / Oliver Hardt/GettyImages
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Eigentlich sollten die Verträge von Tim Walter und Jonas Boldt beim Hamburger SV längst verlängert worden sein. Weil sich diese wichtigen Schritte aber weiterhin hinauszögern, wächst der Frust.


Es könnte so einfach sein: Tim Walter hätte längst einen neuen Vertrag unterschreiben und in aller Ruhe weiterarbeiten und am ersehnten Aufstieg feilen können. Jonas Boldt könnte längst persönliche Gewissheit und die Ruhe bezüglich der Trainerposition haben, sich selbstbewusst und mit Planungssicherheit um die Arbeit rund um die Mannschaft kümmern können.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Beim HSV denkt man sich offenbar noch immer: Warum einfach, wenn es auch schwierig geht?

Walter will beim HSV bleiben - wartet aber auf die Unterschrift seitens Boldt

Boldt möchte mit Walter verlängern und der Trainer möchte bleiben. Dazu zählt aber auch das klare Verständnis, dass er sich zusammen mit dem Sportvorstand als Duo versteht. Heißt: Der Coach möchte bleiben, insofern auch der Manager bleibt.

Und eigentlich soll auch Boldt einen neuen Vertrag unterschreiben. Das hat Marcell Jansen bereits zum Ende der vergangenen Saison angekündigt. Bislang ist aber sehr wenig passiert. Das Thema wird immer wieder aufgeschoben.

Ein Problem: Inzwischen stellt Boldt eigene Bedingungen. Die Erfahrungen, die er mit der komplizierten Zusammenarbeit mit Vorstands-Mitglied Wüstefeld gemacht hat, haben ihm gezeigt, dass er die Gewissheit braucht, wie und in welcher personellen Konstellation der Vorstand in Zukunft besetzt sein soll. Das berichtet das Hamburger Abendblatt - und das Gleiche soll auch für das Präsidium und den Aufsichstrat gelten.

Marcell Jansen
Marcell Jansen / Tristar Media/GettyImages

Aus- und Zusagen, welche die aktuelle Cheftage entweder (noch) nicht geben kann oder nicht möchte. Weil das die Verlängerung mit dem Manager hinauszögert, hat auch Walter noch nicht unterschrieben.

Dem Bericht zufolge soll er aufgrund der anhaltenden Probleme und der schwierigen internen Stimmung "zunehmend genervt" sein.

Eine zeitnahe Einigung ist derweil noch immer nicht in Sicht. Demnach gibt es auch für den Zeitraum nach der aktuell laufenden USA-Reise noch keinen Termin für die neuen Arbeitspapiere.


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