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Hamburger SV

Absage von Wunschstürmer: Philipp Hofmann will nicht zum HSV

Simon Zimmermann
Philipp Hofmann will nicht zum HSV
Philipp Hofmann will nicht zum HSV / Martin Rose/Getty Images
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Wechselgerüchte um Philipp Hofmann sind sie in Karlsruhe gewohnt. Der Mittelstürmer wurde im vergangenen Sommer mit Union Berlin in Verbindung gebracht, der Transfer scheiterte aber an der Ablöseforderung des KSC. In diesem Sommer galt nun der HSV als mögliches Ziel für den 1,95 Meter großen Angreifer. Doch auch aus diesem Wechsel wird nichts.


Anders als im vergangenen Jahr liegt das aber vor allem an der Entscheidung des ehemaligen U21-Nationalstürmers, der beim Zweitligisten noch bis 2022 unter Vertrag steht. "Wenn ich wechsle, dann nur eine Liga höher. Innerhalb der Liga macht das für mich keinen Sinn. Hier haben wir einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft", erteilte Hofmann dem HSV gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten eine Abfuhr.

Doch nicht nur die Ligazugehörigkeit spielt für Hofmann dabei eine Rolle. Auch der neue Trainer Tim Walter sei ein Grund, nicht nach Hamburg zu wechseln. "Ich glaube, ich würde mich da auch nicht richtig wohlfühlen, weil der Trainer auch nicht so gut zu mir passt", so der 28-Jährige.

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Was Hofmann damit meint, ist wohl vor allem die Spielweise unter Walter. Die ist ausgelegt auf ein Kombinationsspiel mit ganz vielen Positionswechseln. Ein echter Strafraumstürmer wie Hofmann könnte da nicht so ganz ins Konzept passen.

Und so geht die Stürmersuche an der Elbe weiter - und Hofmann wird weiter in Karlsruhe knipsen. Macht er das wie in den letzten beiden Spielzeiten (30 Tore und 13 Vorlagen), winkt 2022 ein lukrativer Wechsel in Liga eins. Dann ist Hofmann ablösefrei und kann sich den neuen Arbeitgeber aussuchen.

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