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Hamburger SV

HSV-Sportdirektor Mutzel heiß aufs Derby: "Haben mega Bock auf das Spiel!"

Guido Müller
Sieht dem Hamburg-Derby mit Optimismus entgegen: Michael Mutzel
Sieht dem Hamburg-Derby mit Optimismus entgegen: Michael Mutzel / Cathrin Mueller/Getty Images
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Die Wunden nach dem blamablen 2:3 in Würzburg sind geleckt, der Blick geht beim Hamburger SV schon wieder nach vorne. In Richtung Stadtderby gegen formstarke Kiez-Kicker. Für HSV-Sportdirektor Michael Mutzel haben die letzten Resultate beider Mannschaften nur bedingte Aussagekraft in Bezug auf das Nachbarschaftsduell.

"Ich glaube, dass beide Mannschaften - auch wenn wir in Würzburg verloren haben – in einer guten Verfassung sind. Pauli hatte jetzt eine gute Phase, aber die hatten wir auch bis auf das Würzburg-Spiel." (Quelle: mopo.de)

Tatsächlich war der HSV zuvor elf Liga-Spiele ungeschlagen - und hätte mit einem Punktgewinn in Unterfranken eine historische Bestmarke aufstellen können. Zwölfmal in Folge ungeschlagen ist der HSV nämlich in diesem Jahrtausend noch nie geblieben.

Die nächste Chance auf eine solche Serie bietet sich schon ab kommenden Montag. Allerdings müsste der HSV dafür bis zum Saison-Ende ungeschlagen bleiben....

Mutzel: "Dann wird es schwierig für Pauli!"

Statt den zuletzt viermal in Folge siegreichen Stadtrivalen noch stärker zu reden, verweist Mutzel vor dem Duell am Millerntor vor allem auf die eigene Stärke. "Es lag bisher in jedem Spiel immer an uns, wie das Spiel ausgegangen ist. Das wird am Montag auch wieder an uns liegen. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen, dann wird es schwierig für Pauli. Wenn wir das nicht machen, wird es schwierig für uns. Ganz einfach."

Von Derby-Angst angesichts der letzten Ergebnisse gegen die Braunen (im Vorjahr gab es zwei 0:2-Pleiten) will Mutzel auch nichts wissen: "Wir haben mega Bock auf das Spiel! Dass es ein besonderes Spiel ist, weiß jeder. Da braucht man keinem Spieler mehr etwas zu erzählen. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Wenn da ein Spieler noch irgendwie eine Extra-Motivation braucht oder gekitzelt werden muss, dann hat er seinen Job verfehlt!"

Dass die Mannschaft in Würzburg aber offensichtlich genau diese Extra-Motivation gebraucht hat und durchaus gekitzelt werden musste (aber nicht wurde!), verschweigt der 41-Jährige einfach mal geflissentlich.

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