Hamburger SV

Alidou und HSV vor Einigung: "Habe ein gutes Gefühl"

Jan Kupitz
Alidou ist der Überflieger beim HSV
Alidou ist der Überflieger beim HSV / Martin Rose/GettyImages
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Den Fans des Hamburger SV winkt ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Faride Alidou soll vor einer neuen Unterschrift stehen.


Der 20-jährige Youngster, der bereits seit 2012 für die Rothosen aufläuft, ist der Gewinner der letzten Wochen! Nachdem er Mitte Oktober gegen Fortuna Düsseldorf erstmals das Vertrauen von Tim Walter erhalten hatte, ist er aus der HSV-Mannschaft schon jetzt kaum noch wegzudenken.

Beim jüngsten 4:1-Erfolg gegen Jahn Regensburg, durch den sich der HSV oben in der Tabelle festbiss, avancierte der Linksaußen mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner; vor allem seine feinen Dribblingkünste versetzen die Fans der Hanseaten in Ekstase und bringen das lange vermisste Überraschungsmoment ins Angriffsspiel seines Teams.

Doch Alidous Leistungen sind natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben. So berichtete die Bild, dass mehrere Klubs aus der Bundesliga ihre Fühler nach dem 20-Jährigen ausgefahren haben und den Angreifer am Saisonende, wenn sein Vertrag ausläuft, ablösefrei verpflichten möchten.

Faride Alidou
Alidou ist deutscher U20-Nationalspieler / Octavio Passos/GettyImages

Die besten Karten im Poker um das Toptalent hat aber nach wie vor der HSV. Laut Angaben der Mopo sind sich Spieler und Verein in den vergangenen Tagen deutlich näher gekommen, so dass "die Tendenz in Richtung Einigung und Verlängerung" gehe. Dass Alidou am Wochenende vor der Nordkurve die HSV-Raute auf seinem Trikot küsste, kann dementsprechend als weiteres Indiz für einen Verbleib gewertet werden.

Auch die HSV-Bosse sind positiv gestimmt, Alidou halten zu können. "Faride bekommt vom Trainer das Vertrauen, hat hier einen geilen Klub und in Hamburg auch eine super Perspektive. Ich habe schon das Gefühl, dass er und auch sein Berater wissen, was sie aktuell am HSV haben. Ich habe da ein gutes Gefühl", deutete Michael Mutzel gegenüber dem Hamburger Abendblatt eine baldige Entscheidung an.

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