Hamburger SV

Nach Mutzel-Aus: Droht dem HSV eine deftige Abfindung?

Yannik Möller
Michael Mutzel (li.) neben Jonas Boldt
Michael Mutzel (li.) neben Jonas Boldt / Cathrin Mueller/GettyImages
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Nach der Freistellung von Michael Mutzel am Donnerstagmorgen droht dem Hamburger SV eine potenziell große Abfindungszahlung.


Schon länger hatte es beim HSV gebrodelt: Zwischen Jonas Boldt und Michael Mutzel, so das offene Geheimnis, war keine einheitliche und vor allem vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr denkbar.

Keine gute Grundlage für das Arbeitsverhältnis zwischen Sportvorstand und Sportdirektor. Am Donnerstagmorgen gab es dann den zu erwartenden Schlussstrich: Mutzel wurde freigestellt. Sein Vertrag wird Ende Juni 2023 auslaufen.

HSV muss Mutzel weiter bezahlen - Gehalt oder Abfindung?

So ist aber klar, dass der Zweitligist weiter für ihn zahlen muss. Entweder werden die etwa 22.000 Euro an Monatsgehalt weiter ausgezahlt, wo weitere Prämien dazukommen könnten, oder man einigt sich auf eine Abfindung.

Die Bild bringt allerdings ein weiteres Szenario ins Spiel: Der freigestellte Sportdirektor könnte vor Gericht womöglich feststellen lassen, dass er durch seine über dreijährige Tätigkeit beim Verein als 'unbefristeter Mitarbeiter' zählt. Würde er diesen Status in einem etwaigen Rechtsstreit zugesprochen bekommen, müsste der Klub noch deutlich mehr zahlen.

Bislang gibt es aber wohl keine Anzeichen, dass dieser Schritt gegangen werden könnte. Wenngleich es bereits Beispiele aus dem Profifußball-Geschäft gab.

So oder so ist klar: Die Hamburger, die ohnehin schon knapp bei Kasse sind, werden für den 42-Jährigen weiter zahlen müssen. Auf die eine, oder eben die andere Art.


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