Hamburger SV

HSV drängt auf schnelle Entscheidung bei Kittel

Yannik Möller
Sonny Kittel
Sonny Kittel / Cathrin Mueller/GettyImages
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Der Hamburger SV möchte die Zukunft von Sonny Kittel zeitnah klären. Eine Hängepartie soll nicht entstehen - sogar ein vorzeitiger Verkauf ist ein Thema.


In der neuen Saison möchte Hamburg das Aufstiegs-Ziel ganz offensiv und mutig angehen. Dafür soll das Trainerteam bleiben und der aktuelle Kurs gehalten werden. Das bedeutet auch, dass wichtige Personalentscheidungen möglichst früh getroffen werden. Je mehr Klarheit bezüglich des Kaders in der Vorbereitung, desto besser.

Das gilt selbstredend auch für Sonny Kittel. Bereits seit 2019 spielt der 29-Jährige für den HSV. Damals hat er einen Vierjahres-Vertrag unterschrieben, der dementsprechend in einem Jahr auslaufen wird.

Verlängerung oder Verkauf: HSV plant schnelle Entscheidung bei Kittel

Für den Klub stellt sich also die wichtige Frage: Muss es in diesem Transfer-Sommer zur Trennung kommen? Laut Bild soll diese Frage so schnell wie möglich geklärt werden. Sobald Kittel aus dem Urlaub zurückkehrt, wird das Thema angegangen.

Auch die Marschroute ist demnach bereits klar: Entweder der Spielmacher verlängert seinen Vertrag, oder aber es kommt zum Verkauf. Ins letzte Vertragsjahr wird der Verein mit ihm nicht gehen.

Die Einnahmen, die in den nächsten Wochen mit ihm erzielt werden könnten, werden also als wichtiger eingestuft als seine sportliche Leistung innerhalb einer Spielzeit mitsamt des ablösefreien Abschieds zum Schluss.

Sonny Kittel
Kittel könnte den HSV im Sommer verlassen / Martin Rose/GettyImages

Das liegt auch daran, dass er in wichtigen Spielen zu selten seine gute Leistung zeigen konnte. Jonas Boldt, Sportvorstand des HSV, sieht in ihm zwar einen "absoluten Unterschiedsspieler" in Liga zwei, allerdings müsse man ihn in seiner Rolle auch "unterstützen".

"Kittel hat immer gut funktioniert, wenn auch die Mannschaft funktioniert. Weil er dann seiner Rolle nachkommen kann. Er ist kein Effenberg. Er hat andere Qualitäten", so Boldt (via Bild).

Das Wissen um den teils zu geringen Einfluss seinerseits bedeutet auch, dass es keinen "ganz dicken Vertrag" für ihn geben wird. Allzu lange Verhandlungen wird es also nicht geben - der Fahrplan der Hamburger steht.


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