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HSV kassiert erste Liga-Niederlage gegen Bochum - "Das sieht so furchtbar aus"

Nov 22, 2020, 3:41 PM GMT+1
Der HSV verliert mit 3:1 gegen den VfL Bochum
Der HSV verliert mit 3:1 gegen den VfL Bochum | Martin Rose/Getty Images
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Der Hamburger SV ist nach einem guten Saisonstart wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach zuletzt zwei Unentschieden kassierte die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune am Sonntagnachmittag gegen den VfL Bochum die erste Niederlage in der laufenden Liga-Saison. Dabei boten die Hamburger eine erschreckend schwache Leistung an.

'Und täglich grüßt das Murmeltier' ist eine Glückskeksweisheit, an der man sich beim HSV mittlerweile satt gehört hat. Und doch scheint auch die dritte Saison in der 2. Bundesliga für die Elbstädter den gleichen komischen Verlauf zu nehmen: auf einen eigentlich guten Saisonstart und dem Gefühl, dass die Mannschaft der Aufstiegsfavoritenrolle dieses mal gerecht wird, folgt der unerklärliche Einschnitt.

In dieser Saison versucht sich Daniel Thioune, Erfolgscoach vom VfL Osnabrück, an der Mission Wiederaufstieg mit dem HSV. Thioune scheint mit seinem Latein aber vorerst am Ende zu sein: nach zwei schwachen Unentschieden gegen St. Pauli und Kiel setzte es am Sonntag die erste Niederlage in der 2. Bundesliga gegen den VfL Bochum. Die Verfolger sitzen den Rothosen wieder im Nacken und obgleich die Tabellenführung noch Bestand hat, spielt der HSV aktuell einfach keinen Aufstiegsfußball mehr.

Einer der Verfolger ist der VfL Bochum, der dank des 3:1-Erfolges über den HSV auf den vierten Platz im Tableau klettert. Für die Ruhrpöttler trafen Robert Zulj, Danny Blum und Raman Chibsah, beim HSV brachte sich Simon Terrodde per Elfmeter auf die Anzeigetafel.

Während es für den VfL bergauf geht, muss sich der HSV nun umschauen. Die Leistungen der vergangenen Wochen lassen Böses erahnen, der Abwärtstrend muss schnellstens gestoppt werden. Daniel Thioune und seine Mannschaft sind nun gefordert, das Ruder wieder rumzureißen und die Tabellenführung zu behaupten. Ansonsten droht den Elbstädtern wieder einmal das täglich grüßende Murmeltier und die Frage, wieso der ehemalige Bundesliga-Dino einfach nicht aufsteigen kann.

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