Werbung gegen den VAR und für den Landwirtschaftssimulator: Die Netzreaktionen zum verlorenen Nordderby des HSV

Der Schiedsrichter stand beim Nordderby besonders im Fokus
Der Schiedsrichter stand beim Nordderby besonders im Fokus / Martin Rose/GettyImages
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Der Hamburger SV verliert das Nordderby gegen Kellerkind Hannover 96 und verpasst somit den Sprung in die Aufstiegsränge der 2. Bundesliga. Die Netzreaktionen.


Viel Kontrolle, aber kaum Ideen: der HSV hat sich gegen Hannover 96 die Zähne ausgebissen. Die krisengebeutelten Hausherren konzentrierten sich in der HDI-Arena vorrangig auf das Konterspiel und hatten damit das spielentscheidende taktische Mittel im Nordderby gefunden: gleich der erste Konter über den schnellen Linton Maina saß zur Hannoveraner Führung.

Dem Konter vorausgegangen war aber eigentlich ein strafbares Foulspiel an Bakery Jatta; es hätte durchaus Strafstoß für die Rothosen geben können, wenn nicht sogar müssen. Dem HSV viel nach dem strittigen Treffer nicht viel ein. Im zweiten Durchgang kreierten die Gäste aus Hamburg zwar einige Möglichkeiten, ließen auf der Gegenseite aber eben so viele zu.

Erst in der Schlussphase brach Kellerkind 96 ein und verteidigte mit Maus und Mann die knappe Führung. Nach quälend langen sechs Minuten Nachspielzeit ertönte der Schlusspfiff - Hannover 96 gewinnt das Nordderby und macht einen ersten kleinen Schritt aus der Krise. Der HSV dümpelt (wieder einmal) im oberen Tabellenmittelfeld der Liga herum.

HSV - Hannover 96 (0:1): Netzreaktionen