Hamburger SV

Boldt: Neuer Walter-Vertrag liegt bereit - worauf wartet Jansen?

Yannik Möller
Tim Walter mit Jonas Boldt im Hintergrund
Tim Walter mit Jonas Boldt im Hintergrund / Cathrin Mueller/GettyImages
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Der Hamburger SV geht als Zweitplatzierter in die Winterpause. Die reelen Aufstiegschancen sind ein erneutes Argument für eine Vertragsverlängerung von Tim Walter. Jonas Boldt schiebt die Verantwortung dafür bereits von sich und zu Marcell Jansen.


Geht es nach Jonas Boldt, dann ist die Ausgangslage klar: Tim Walter soll beim HSV verlängern. Dafür ist er der richtige Trainer und der richtige Mann, um den Klub in den nächsten Jahren bestmöglich voranzubringen.

Mit dem zweiten Platz als Abschluss vor der Winterpause sieht sich der Sportvorstand darin auch bestätigt. "Das Trainer-Thema ist für mich vollkommen klar, das müssen jetzt andere absegnen. Entschieden habe ich es von meiner Seite zumindest", erklärte er bei Sky.

Die Fans könnten sehen, wie die Mannschaft spielt und wie man sich in den letzten Wochen und Monaten gemacht habe. "Mehr gibt es von meiner Seite aus dazu nicht zu sagen", so Boldt.

Boldt legt den Fokus auf den Aufsichtsrat - und erhöht den Druck auf Jansen

Damit ist klar: Er selbst hat den Walter-Vertrag längst abgesegnet. Die beiden haben eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dazu ist Boldt davon überzeugt, dass diese Zusammenarbeit in dieser Saison auch im Aufstieg münden wird. Immerhin sehen die Chancen dafür bislang recht gut aus, auch wenn der Großteil der Punkte noch zu vergeben ist.

Die Verantwortung für das Thema schiebt er nun also dem Aufsichtsrat zu. Das Kontrollgremium, angeführt von Marcell Jansen, muss die Vertragsverlängerung absegnen.

Das ist aber noch immer nicht passiert - und das obwohl sich Boldt bereits frühzeitig auf Walter festgelegt hat.

Der Coach bleibt trotz der Wartepartie cool, zumindest nach außen: "Das liegt nicht in meinen Händen, sondern in denen des Vereins." Natürlich ist auch beim HSV längst nicht alles Gold, was glänzt. Doch spricht die Faktenlage ganz klar für Walter. Ein Vertrauensbeweis, über sein Vertragsende im Sommer 2023 hinaus, wäre zweifelsohne verdient.


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