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Hamburger SV

HSV-Youngster Ambrosius nähert sich dem Comeback: "Fühle mich sehr gut"

Yannik Möller
Stephan Ambrosius visiert sein Comeback an
Stephan Ambrosius visiert sein Comeback an / Oliver Hardt/GettyImages
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Beim HSV nähert sich Stephan Ambrosius seinem ersehnten Comeback an. Langsam, Schritt für Schritt, kann der Verteidiger wieder das Training absolvieren. Spielen könnte er wohl wieder im März.


Mit zwei Kreuzbandrissen innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren musste Stephan Ambrosius große Rückschläge in seiner noch jungen Karriere hinnehmen. Seine letzten Spiele absolvierte er im April des letzten Jahres. Seitdem geht es für ihn jeden Tag darum, schnellstmöglich aber auch sicher wieder auf den Platz zurückzukehren. Ein langer Weg, den er beharrlich geht.

Im Trainingslager im spanischen Sotogrande kann er derzeit wieder gewisse Einheiten mitmachen. Auch Teile des Trainings mit dem Ball sind für ihn schon wieder möglich. Bis er wieder aufspielen kann, wird es aber noch etwas dauern. Laut Bild glaubt man beim Hamburger SV an die Faustregel, dass ein vom Kreuzbandriss betroffener Spieler ebenso lange braucht, um wieder richtig einsatzbereit zu sein, wie er zuvor ausgefallen war.

Ambrosius-Comeback mit Fokus auf den März: "Ich genieße jede Minute, die ich hier bin"

Für Ambrosius würden das neun Monate bedeuten. Somit rückt der März als das grobe Zeitfenster für einen ersten Spiel-Einsatz in den Fokus. Damit muss er sich zwar einerseits noch gedulden und von der Saison wäre nicht mehr allzu viel übrig. Doch wird es ein für ihn sehr wichtiger Schritt sein, diese ewig lange Phase der Verletzung hinter sich lassen zu können.

Der Innenverteidiger selbst blickt schon jetzt positiv in die nächsten Wochen. "Ich fühle mich sehr gut. Ich bin glücklich, wieder bei der Mannschaft zu sein. Es ist ja schon eine längere Zeit her, dass ich mit auf Reisen war. Ich genieße jede Minute, die ich hier bin", erklärte er gegenüber der Bild.

Eine Abschätzung, bei wie viel Prozent er sich zurzeit befindet, kann er nicht treffen. Er merke, "dass noch viel zu tun ist". Angst vor einem dritten Kreuzbandriss hat er "auf keinen Fall": "Ich bin total fokussiert und denke auf dem Platz nicht eine Sekunde daran, dass so etwas passieren könnte. Ich werde in Duellen nicht zurückziehen."

Als wichtigsten Faktor für die Rückkehr nach langer Verletzungspause betonte der 23-Jährige die notwendige Geduld. "Man sollte sich nicht selbst zu viel Druck machen", so Ambrosius.


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