Hoeneß erklärt: Darum verlängerte er beim VfB Stuttgart

Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin gab der VfB Stuttgart die Vertragsverlängerung von Sebastian Hoeneß bekannt. Der Erfolgstrainer erklärte nun seine Beweggründe.

Sebastian Hoeneß
Sebastian Hoeneß / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Spätestens nach dem 2:0-Heimsieg gegen Union Berlin war der Freitag ein perfekter Tag für alle Fans des VfB Stuttgart. Noch erfreulicher war jedoch die Nachricht am Vormittag: Trainer Sebastian Hoeneß verlängerte seinen Vertrag bis 2027 und erstickte damit Spekulationen über einen möglichen Abschied im Sommer.

Vor der Partie gegen Union erklärte Hoeneß, warum er sich für einen Verbleib beim VfB entschied: "Ich habe das Gefühl, dass wir hier was entwickeln können", erklärte der 41-Jährige am DAZN-Mikrofon. "Man sieht, dass wir auf einem guten Weg sind, aber natürlich geht es auch um die Perspektive und die sehe ich positiv."

Hoeneß-Verlängerung wegen Tuchel-Aus? "Das müsst ihr den VfB fragen"

Ob sich der VfB nun mit der Verlängerung beeilt hat, nachdem der FC Bayern das Aus von Thomas Tuchel verkündete und Hoeneß möglicherweise als Nachfolger im Visier hatte? "Das müsst ihr den VfB fragen", ging Hoeneß dem Thema aus dem Weg.

Klar ist dem Coach aber: "Die Gespräche haben schnell gezeigt, dass der Verein und ich in die gleiche Richtung denken. Für mich ist es wichtig gewesen, dass in der Endphase der Saison mehr Ruhe herrscht und ich den vollen Fokus auf die letzten Partien legen kann." Die Spekulationen um die Zukunft einer Personalie und die sportliche Leistungen der Mannschaft könne man schließlich "nicht so ganz trennen".

"Dass man frühzeitig, nach nicht mal einem Jahr, darüber nachdenkt, zu verlängern, heißt ja, dass viele Dinge richtig gelaufen sind", bezog sich Hoeneß auf die erfolgreiche Arbeit mit seinem Team. "Das spiegelt sich auch in der Tabelle und den Rückmeldungen wider. Die Bestätigung nehme ich mit, aber auch stellvertretend für viele, die hier mitgearbeitet haben. Es hat von Anfang an irgendwie gepasst, es hat sich gut angefühlt - und da haben viele mitgewirkt."


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