Herthas Rückrunden-Plan: Bobic gibt sich optimistisch

Yannik Möller
Fredi Bobic
Fredi Bobic / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Trotz spielerischer Fortschritte befindet sich Hertha BSC inmitten des Abstiegskampfes. Fredi Bobic ist sich sicher: Wird der bisherige Weg fortgesetzt, wird es einen weiteren "Leistungssprung" geben.


Als Tabellenfünfzehnter wird die Alte Dame aus der Winterpause zurückkehren. Somit steht die Hertha zwar nicht auf einem Abstiegsplatz, ist aber punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur einen Zähler vom 17. Rang entfernt.

Und trotz dieser prekären Lage, wie man es nun einmal nicht anders beschreiben kann, herrscht in der Hauptstadt keinerlei Panik vor. Der Hintergrund: Das Vertrauen in Sandro Schwarz seitens der Klub-Führung.

Schon während des laufenden Spielbetriebs kam Fredi Bobic nicht umher, den Trainer und die spielerischen Fortschritte der Mannschaft zu loben.

Schwarz betont "Luft nach oben" - Bobic gibt sich weiterhin zuversichtlich

Schwarz selbst gibt sich selbstkritisch und zeigt wichtige Ziele auf: "Im Ballbesitz und dem eigenen Offensivspiel müssen wir mehr Gefahr und Präzision entwickeln. Gerade im letzten Drittel haben wir noch Luft nach oben."

Obwohl die Punkteausbeute im Vergleich zur direkten Konkurrenz um den Klassenerhalt nahezu identisch ist, wirkt das Team auf dem Platz gefestigter. Ebenfalls ein Aspekt, den Bobic bereits lobend erwähnte.

Sandro Schwarz
Sandro Schwarz / Alex Grimm/GettyImages

Der Manager zeigt sich weiter zuversichtlich. Daher tut er sich auch nicht schwer damit, die notwendige Geduld aufzubringen (via Bild): "Es braucht nach so einem großen Umbruch im Sommer – wie wir ihn hatten – auch Zeit bis die Jungs sich finden. Man sieht die Positivität und das gegenseitige Antreiben auf und neben dem Platz."

"Die unterschiedlichen Rollen in der Mannschaft gefallen mir gut. So bekommen wir wieder eine gute Struktur hin, wo es auch Neuzugänge einfacher haben, sich gleich einzugliedern. Ich bin sicher, da werden noch einige einen Leistungssprung machen", führte er weiter aus.

Als Positiv-Beispiel nahm er Wilfried Kanga heraus: "So ein Kanga arbeitet zum Beispiel für drei Spieler, er wird sich das Glück erarbeiten. Ich habe schon viele Stürmer gesehen, die nach einem halben Jahr explodiert sind..."



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