Pläne des neuen Investors: Wird Hertha doch noch zum Big City Club?

Yannik Möller
Hertha BSC
Hertha BSC / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Hertha BSC soll vom neuen Investor '777 Partners' mit höchster Priorität behandelt werden. Das langfristige Ziel: Die Berliner nach Europa führen.


Die Pläne von Lars Windhorst, die Hertha zum "Big City Club" zu machen, haben sich rückblickend recht schnell in Luft aufgelöst - und das trotz großer Investitionen in den Klub. Der Begriff ist aber geblieben. Inzwischen wird er aber vorrangig abwertend benutzt und mit einer Prise Humor versehen.

Mit dem neuen Investor jedoch träumt der ein oder andere sicher davon, dass sich diese anvisierte Prophezeiung doch noch erfüllen könnte. Und tatsächlich soll das Unternehmen, das die Anteile der 'Tennor Holding' übernimmt, den Hauptstadtklub mit einer deutlichen Priorität versehen. Obwohl die US-Amerikaner auch noch Klubs wie den FC Sevilla oder den FCF Genua im Portfolie wissen.

'777 Partners' wollen Hertha zur Priorität machen

Der Bild zufolge sehen die Investoren großes Potenzial im Standort Berlin. Offenbar doch nicht ganz so "geheimen Plänen" von '777 Partners' zufolge soll Hertha zügig zum Aushängeschild der eigenen Aktivitäten im Fußball gemacht werden. Die Alte Dame könnte so "zur Mutter aller 777-Fußball-Vereine" gemacht werden, wie es das Blatt formuliert.

Konkret würde das einen Fokus auf die Berliner bedeuten. Wenn es etwa um die Verteilung neuer Gelder geht, stünde der Bundesligist an der Spitze.

Auch von anderen Klubs, bei denen es eine Beteiligung gibt, könnte indirekt für die Hertha ausgebildet werden.

Apropos Geld: Der Führungsetage scheint bereits klar zu sein, dass sie größere Summen in den Klub stecken müssen. Die Windhorst-Millionen sind längst versickert, ohne einen nennenswerten Erfolg gebracht zu haben.

Dem Bericht zufolge sei man sich bewusst, dass "mindestens weitere 200 Millionen Euro" investiert werden müssten, um die langfristig angedachten Erfolge auch möglich zu machen. Dabei soll es darum gehen, die Berliner früher oder später unter die erfolgreichen sechs Vereine aus Deutschland zu bringen - ergo nach Europa. Ein Ziel, das allerdings weit entfernt liegt.



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