Bundesliga

Hertha dreht Hinspiel-Niederlage - HSV verpasst Aufstieg erneut

Jan Kupitz
Hertha BSC bleibt in der Bundesliga
Hertha BSC bleibt in der Bundesliga / Joern Pollex/GettyImages
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Der Hamburger SV verpasst auch im vierten Anlauf die Rückkehr in die Bundesliga. Nach dem 1:0-Hinspielerfolg unterlagen die Rothosen in der Relegation Hertha BSC vor heimischem Publikum mit 0:2 und müssen somit auch 22/23 mit der zweiten Liga Vorlieb nehmen.

Tore:
0:1 Boyata (4.)
0:2 Plattenhardt (63.)


Die Gäste zeigten sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich formverbessert und wirkten viel galliger und spritziger - der HSV hatte mit dem aggressiven Anlaufen der Hertha riesige Probleme und brauchte eine halbe Stunde, um überhaupt in die Partie zu finden. Eine gefährliche Aktion konnten die Rothosen in der ersten Hälfte jedoch nicht verzeichnen, so dass die Pausenführung des BSC vollkommen in Ordnung ging.

Nach dem Pausentee zeigte sich der HSV etwas mutiger, vermochte es aber weiterhin nicht, Hertha-Keeper Christensen ernsthaft zu prüfen. Besser machte es auf der Gegenseite Plattenhardt, der mit einem Freistoß aus spitzem Winkel zum 2:0 traf - Hamburgs Keeper Heuer-Fernandes wurde von dem Standard komplett überrascht und sah beim Gegentreffer überhaupt nicht gut aus.

Während die HSV-Fans auf gefährliche Aktionen ihrer Mannschaft warten mussten, hätte Jovetic nach 73 Minuten beinahe zur Vorentscheidung getroffen. Heuer-Fernandes macht seinen Fehler vor dem 0:2 aber wieder gut und behielt im Eins-gegen-eins mit dem Herthaner die Oberhand.

Mit dem Mut der Verzweiflung warf der HSV in der Schlussphase noch einmal alles in die Waagschale. Eine gute Gelegenheit von Vagnoman wurde jedoch rechtzeitig von Serdar geblockt, Reis rannte sich in der gut organisierten Defensive der Hertha fest - bessere Möglichkeiten gab es für die Gastgeber schlichtweg nicht.

Insgesamt ein enttäuschender Auftritt der Hamburger, die mit dieser Performance den Aufstieg auch ehrlicherweise nicht verdient hatten. Der Hertha reichten eine engagierte Leistung und die Stärke nach eigenen Standards, um den Klassenerhalt auf der Zielgerade festzuzurren. Felix Magath hat seine Mission erfüllt!

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