"Keiner bei Hertha ist unverkäuflich!" - Diese Spieler könnten oder sollen gehen

Krzysztof Piatek in der Rückrunde beim AC Florenz
Krzysztof Piatek in der Rückrunde beim AC Florenz / Giuseppe Bellini/GettyImages
facebooktwitterreddit

Fredi Bobic muss den derzeit sehr großen Kader von Hertha BSC verschlanken - auch für weitere Neuzugänge. Einige Spieler stehen für Verkäufe im Fokus und auch ansonsten ist kein Spieler innerhalb der Mannschaft unverkäuflich.


Satte 35 Spieler umfasst der Hertha-Kader aktuell. Darin sind bereits die drei ablösefreien Neuzugänge Jonjoe Kenny, Tjark Ernst und Filip Uremovic enthalten. Ebenso die Spieler, die in Berlin keine Rolle mehr spielen und verkauft werden sollen.

Es ist dementsprechend kein Zufall, dass der Hauptstadtklub bislang nur ablösefreie Spieler verpflichtet hat. Klar ist: Es braucht sowohl Transfer-Einnahmen aber auch Gehaltseinsparungen, um die ein oder andere Million in weitere Transfers zu investieren. Dafür haben die Verantwortlichen auch bereits manchen Spieler als Verkaufskandidat ausgemacht und auf dem Markt platziert.

Herthas Verkaufskandidaten: Von Spitzenverdiener Piatek bis zum wechselwilligen Ascacibar

Laut Bild geht es dabei primär um sieben Spieler. Darunter etwa Krzysztof Piatek. Der Stürmer kam im Frühjahr 2020 für satte 24 Millionen Euro nach Berlin - die vergangene Rückrunde verbrachte er bereits in Florenz.

Nicht nur, dass mit ihm nicht mehr geplant wird. Aber sein Gehalt von etwa 4,5 Millionen Euro im Jahr limitiert Bobic und Co. bei weiteren Kader-Planungen. Der 27-Jährige soll Italien als Ziel bevorzugen. Hertha sucht grundsätzlich und "händeringend" nach einem Abnehmer, heißt es.

Auch dass Omar Alderete gehen muss, ist bereits beschlossen. Bei ihm geht es demnach nicht mehr um das ob, sondern nur noch um das wohin. Mehrere Klubs aus Spanien sollen Interesse zeigen. Wirklich konkret sind etwaige Gespräche aber noch nicht.

Fredi Bobic
Fredi Bobic / Markus Gilliar/GettyImages

Mit Dodi Lukebakio und Deyovaisio Zeefuik wird unter Sandro Schwarz ebenfalls nicht mehr geplant. Während der Angreifer für den intensiven Schwarz-Stil im Spiel zu wenig arbeitet, kann sich der Rechtsverteidiger gegen Kenny und Peter Pekarik nicht durchsetzen. Ein ähnliches Szenario gibt es auch bei Javairo Dilrosun. Er hat "einen schweren Stand". Nicht zuletzt deshalb, weil er sich bislang nie wirklich hat zeigen können.

Während Santiago Ascacibar den Verein verlassen möchte, wobei ihm die Alte Dame auch hilft und einen Abgang nicht verhindern will, kann auch ein Innenverteidiger gehen. Denkbar wäre ein Abschied von Jordan Torunarigha: Er zögert bei der Vertragsverlängerung und hat zugleich eine Anfrage von West Ham United, so die Bild. Sollte er gehen, müsste Marton Dardai bleiben. Er wiederum hat einige Interessenten in der Bundesliga.

Bobic stellt aber auch klar, dass per se kein Akteur im Kader unverkäuflich ist. Trotz der vielen Windhorst-Millionen, die bereits in den Klub gepumpt wurden, muss der Sport-Geschäftsführer bei der weiteren Kader-Planung auch mit dem Geld vorsichtig umgehen.

Bevorzugt würde er selbstredend die oben genannten Verkaufskandidaten abgeben.


Alles zu Hertha bei 90min: