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Hertha-Transfers: Der Stand bei Lukebakio - Löwen vor MLS-Wechsel

Christian Naß
Dodi Lukebakio
Dodi Lukebakio / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Dodi Lukebakio hat eine enttäuschende Saison hinter sich. Die Leihe zum VfL Wolfsburg war für alle Beteiligten nicht erfolgreich. Daher kehrt der Rechtsaußen vorerst nach Berlin zurück. Eduard Löwen hingegen steht kurz vor einem Wechsel in die USA, den die Hertha am Freitagnachmittag bereits verkündet hat.


22 Bundesliga-Spiele absolvierte Lukebakio in der abgelaufenen Saison für Wolfsburg. Dabei konnte er lediglich zwei Tore erzielen und drei weitere Treffer vorbereiten. Der 24-Jährige kehrt nun nach seiner Leihe zu den Wölfen zur Hertha zurück.

Wie BILD erfahren hat, könnte Lukebakio sogar länger bleiben als gedacht. Die Hertha möchte sich mit einem Verkauf des Belgiers keinen all zu großen Transferverlust einhandeln. Der Stürmer kam 2019 für 20 Millionen Euro aus Watford in die Hauptstadt. Die hohen Erwartungen an ihn - auch verbunden mit der hohen Ablöse - konnte er nie erfüllen. Sein Marktwert liegt derzeit bei 7,5 Millionen Euro. Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt würde einen großen Verlust bedeuten, den die Hertha sich nicht leisten kann und will.

Lukebakio steht noch bis zum Sommer 2024 bei den Berlinern unter Vertrag. Einen Abnehmer zu finden, der das hohe Gehalt von rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr stemmen kann und zusätzlich eine entsprechende Ablösesumme auf den Tisch legt, könnte schwierig werden. Einige Interessenten auch der belgischen Jupiler Pro League soll es wohl geben. Stemmen können sie eine hohe Ablöse aber sicherlich nicht.

Trotzdem möchte sich der Flügelflitzer die Chance, die sich für ihn unter dem neuen Hertha-Trainer Sandro Schwarz vielleicht bietet, nutzen. Sollte sich für Lukebakio die Möglichkeit auf einen Stammplatz entwickeln, ist ein längerer Aufenthalt in Berlin durchaus wieder möglich.

Löwen wechselt nach St. Louis in die MLS

Eduard Löwen hingegen wird die Hertha verlassen und in die MLS zum neugegründeten St. Louis City FC wechseln. Dort unterschreibt der Mittelfeldspieler vorbehaltlich des obligatorischen Medizinchecks einen langfristigen Vertrag. Den Berlinern winkt durch diesen Transfer eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich.

"Wir bedanken uns bei Eduard Löwen für seine Zeit bei Hertha BSC und wünschen ihm alles Gute für seine persönliche und sportliche Zukunft", erklärte Hertha-Sportchef Fredi Bobic.

Bei seinem neuen Klub wird Löwen auf einige Bekannte aus der Bundesliga treffen, wie zum Beispiel Roman Bürki und Joakim Nilsson.


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