Hertha BSC: Cunha missachtet Reiseverbot

Simon Müller
Matheus Cunha ist wohl in die Schweiz gereist
Matheus Cunha ist wohl in die Schweiz gereist / ANNEGRET HILSE/Getty Images
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Zuletzt war Herthas Super-Star Matheus Cunha von Trainer Bruno Labbadia aufgrund seiner jüngsten Leistungen öffentlich kritisiert worden, nun steht der nächste Ärger ins Haus: Der Brasilianer ist mit einem Privat-Jet verreist, wohin ist nicht ganz klar.

Unter der Woche hatte Labbadia auf der Hertha-Pressekonferenz (via kicker) klargestellt, dass die Hertha-Profis wie alle anderen über Weihnachten zu Hause bleiben sollen: "Es ist nicht schön, aber es geht der ganzen Bevölkerung so. Wir sind Teil davon und müssen uns anpassen."

Am frühen Dienstagabend postete Herthas Offensivgenie Matheus Cunha aber zwei Instagram-Stories: In der ersten wurde er von seiner Frau im Flieger in die Schweiz gefilmt, das zweite stammt wohl aus seiner brasilianischen Geburtsstadt Joao Pessao. Nach Bild-Informationen soll Cunha in der Schweiz weilen, um angebliche Leistenprobleme behandeln zu lassen.

Die Feiertage werde der Brasilianer dann wieder in Berlin verbringen - diese Informationen würden wohl bedeuten, dass Cunhas Bild aus Brasilien keinesfalls aktuell ist. Aber auch von Leistenproblemen Cunhas war bisher nichts bekannt, es erscheint zumindest unwahrscheinlich, dass Labbadia einen angeschlagenen Cunha so in der Öffentlichkeit heruntergeputzt hätte.

Aus Cunhas Umfeld hieß es zuletzt wohl, der Brasilianer würde bereits am heutigen Mittwoch nach Berlin zurückfliegen - der dpa gegenüber teilte der Verein mit, dass die Reise abgesprochen gewesen sei.

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