Hertha BSC

Aufatmen bei Hertha-Profi Boetius: Keine Chemo nötig!

Simon Zimmermann
Bei Jean-Paul Boetius ist keine Chemo nötig
Bei Jean-Paul Boetius ist keine Chemo nötig / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Jean-Paul Boetius hat die ersehnte positive Nachricht seiner Gewebe-Untersuchung erhalten. Der 28-Jährige muss sich keiner Chemotherapie unterziehen, nachdem beim Hertha-Spieler vor acht Tagen ein Hodentumor diagnostiziert wurde.


"Die Untersuchungen haben ergeben, dass keine Chemotherapie notwendig sein wird. Das freut uns alle, das freut die gesamte Hertha-Familie sehr. Das ist sehr, sehr erfreulich", teilte Herthas Medienchef Marcus Jung am Freitag zu Beginn der Spieltags-PK vor dem Duell gegen Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr) mit.

Vergangenen Donnerstag war beim Niederländer ein Hodentumor festgestellt worden. Schon am Freitag musste sich Boetius einer OP unterziehen. "Er hat sein Lachen nicht verloren. Das ist eine sehr, sehr gute Nachricht", teilte Hertha-Coach Sandro Schwarz zu Wochenbeginn mit, nachdem er Boetius im Krankenhaus besucht hatte.

Wie bei seinem Teamkollegen Marco Richter, bei dem ebenfalls ein Hodentumor entfernt werden musste, wird sich Boetius keiner Chemo unterziehen müssen. Richter dürfte dem 28-Jährigen als perfektes Vorbild dienen: Der 24-Jährige schaffte schnell das Comeback und konnte zuletzt sogar zwei Treffer erzielen.

Schwarz erklärte auf der PK am Freitag, wie groß das Aufatmen bei der gesamten Mannschaft ist: "Die Länderspielpause war sehr emotional für uns wegen Djanga. Wir freuen uns, dass das positiv ist und hoffentlich einen ähnlichen Verlauf nimmt wie bei Marco."

Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen!


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