Bayern München

Hasan Salihamidzic über unsachliche Kritik: "Hat schon wehgetan"

Yannik Möller
Hasan Salihamidzic
Hasan Salihamidzic / Alexander Hassenstein/GettyImages
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In der Vergangenheit musste Hasan Salihamidzic teils sehr harsche Kritik einstecken. Das habe ihn durchaus belastet, wie er nun erklärte.


In seiner bisherigen Zeit als Sportdirektor und Sportvorstand beim FC Bayern war Hasan Salihamidzic nie wirklich unumstritten, um es sehr freundlich zu formulieren. Sowohl die Art und Weise der Kommunikation, wie sie teilweise geführt wurde, als auch manch ein Transfer sorgte bei zahlreichen Anhängern für viel Frust.

Doch statt vernünftige Kritik zu äußern, sah sich 'Brazzo' häufig auch sehr unsachlicher Kritik und oftmals derben Beleidigungen ausgesetzt.

Das hat sich mit dem aktuellen Transferfenster zwar geändert, schließlich ist so gut wie jeder FCB-Fan zufrieden mit den letzten Verpflichtungen. Das macht das Geschehen aber längst nicht vergessen.

Persönliche Kritik "hat wehgetan": Salihamidzic über Image-Wende

"Der Teil der Kritik, der unsachlich und persönlich motiviert war, hat schon wehgetan", erklärte Salihamidzic nun gegenüber der SZ.

Aufhören wollte er deshalb aber nie: "Soweit war es nicht, nein. Wir haben insgesamt plötzlich kein gutes Bild mehr abgegeben. Die Stimmung hat sich gedreht." Anfangs sei er "ja oft der Böse gewesen", so zumindest die Darstellung, die sich nicht allzu selten ergeben hatte.

Hasan Salihamidzic, Marco Neppe
Salihamidzic mit Marco Neppe / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

"Die Anfangszeit hier war nicht leicht, ich musste erst mal meinen Platz zwischen Kalle Rummenigge und Uli Hoeneß finden. Der Umbau der Mannschaft war kompliziert, dann kam die Pandemie. Das alles war Teil eines Wachstumsprozesses", so 'Brazzo' weiter.

Dann der Turnaround. Er habe bereits anhand der ersten Reaktionen zu den frühen Gerüchten um Sadio Mané gemerkt, dass der Name "einen Wow-Effekt" haben wird. Für ihn persönlich ein Wendepunkt. Die gute Arbeit in den letzten Wochen hat auch intern für mehr Überzeugung gesorgt.

Entsprechend wartet wohl noch im August die Vertragsverlängerung auf ihn. Diese wird ihn bis 2026 an den Klub binden und zum Hauptverantwortlichen rund um die Kader-Geschehnisse machen.


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