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Hannovers Hübers weckt großes Interesse

Yannik Möller
Timo Hübers (re.) würde eigentlich gerne in Hannover bleiben
Timo Hübers (re.) würde eigentlich gerne in Hannover bleiben / Stuart Franklin/Getty Images
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Seit der Vorsaison spielt Timo Hübers nach Verletzungspech regelmäßig und vor allem sehr gut für Hannover 96 auf. Dabei zieht der Innenverteidiger die Blicke einiger interessierter Vereine auf sich, was natürlich auch mit dem im Sommer auslaufenden Vertrag zusammenhängt.

Erst ein schlimmer Kreuzbandriss inklusive der Langzeit-Folgen dieser Verletzung, später noch eine notwendige Knie-Operation: Die letzten Jahre war es für Timo Hübers nicht wirklich leicht, im Profi-Fußball Fuß zu fassen. Inzwischen, nachdem er nun einige Zeit verletzungsfrei blieb, ist das aber kein Problem mehr. Eher im Gegenteil, der Innenverteidiger spielt regelmäßig gut auf und ist in der laufenden Saison einer der wichtigsten Stammspieler bei Hannover 96.

Als würden seine guten Leistungen noch nicht genug Aufmerksamkeit auf sich ziehen, hilft sein im Sommer auslaufender Vertrag in der Hinsicht zusätzlich. Grundsätzlich würde der 24-Jährige gerne bei seinem Verein bleiben, doch dafür ist der Aufstieg offenbar eine wichtige Bedingung. Sollte der Weg in die Bundesliga anstehen, "dann steigen die Chancen ganz gewaltig. Dann gibt es nicht so viele Gründe, wegzugehen", erklärte er Anfang Februar gegenüber Sky.

Für H96 geht Timo Hübers als Abwehrchef voran
Für H96 geht Timo Hübers als Abwehrchef voran / Cathrin Mueller/Getty Images

Viele Klubs mit Interesse an Hübers

Somit bietet sich bei Hübers das gleiche Bild wie bei Genki Haraguchi. Auch er würde gerne bleiben, aber nicht noch ein weiteres Jahr in der Zweiten Liga verbringen wollen. "Ich kann nur sagen, dass er ein Spieler ist, den wir gerne halten würden", erhofft sich Trainer Kenan Kocak einen Verbleib. Laut Bild wird derzeit an einem Angebot seitens 96 für den gebürtigen Hildesheimer gearbeitet. Ein Prozess der nicht so einfach ist und länger dauert, weil noch unklar ist, in welcher Liga man in der nächsten Saison spielt (derzeit 6. Tabellenplatz) - daran würde sich dann natürlich auch das Gehaltsgefüge orientieren.

Innerhalb der nächsten Tage, so heißt es, soll ein (erstes) Angebot bei dem Abwehrspieler vorgelegt werden. Allerdings gibt es längst Gerüchte um das Interesse anderer Klubs. Die Bild nennt vor allem Werder Bremen, den Hamburger SV sowie den 1. FC Köln.

In Bremen wird es der Plan sein, den Abgang von Niklas Moisander zu kompensieren. An dieser Stelle könnte Hübers eine passende und zumindest zu Beginn kostengünstige Option sein, da im Falle des Wechsels nur das Gehalt anfallen würde. Beim HSV soll er ein Teil einer größeren Liste an Verstärkungsmöglichkeiten sein, da der Nordklub auch beim anvisierten Aufstieg vorrangig ablösefreie Spieler holen wollen würde und wohl auch müsste. Köln kennt Hübers bereits aus einem Jahr in der zweiten Mannschaft. Zur Saison 2015/16 wechselte Hübers von Hannovers U19 zur Zweitvertretung der Geißböcke, danach ging es wieder zurück nach Hannover. Dazu war Effzeh-Sportchef Horst Heldt zu 96-Zeiten derjenige, der ihm seinen bis zum Saisonende gültigen Vertrag gab.

Allerdings soll es nicht nur aus Deutschland Interesse geben. Auch ein Verein aus der niederländischen Eredivisie soll ein Auge auf den Abwehrchef geworfen haben. Angeblich soll es sich dabei um die PSV Eindhoven handeln, so das Boulevardblatt weiter. Passen würde es wohl: Zum einen bietet der Fußball in der Niederlande eine ruhige und dennoch qualitativ gute Entwicklungschance, zugleich hat PSV-Trainer Roger Schmidt bereits sechs Deutsche in seinem Team (u.a. Mario Götze und Philipp Max).

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