Hannover 96

Hannover 96 reagiert auf Kritik: Darum spielte Muroya trotz Nasenbeinbruch weiter

Daniel Holfelder
Wechselte im Sommer 2020 vom FC Tokyo nach Hannover: Sei Muroya
Wechselte im Sommer 2020 vom FC Tokyo nach Hannover: Sei Muroya / Martin Rose/GettyImages
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Mit einem 3:2-Auswärtserfolg beim SV Sandhausen bleibt Hannover 96 in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Allerdings kamen den Niedersachsen die drei Punkte teuer zu stehen. Außenbahnspieler Sei Muroya, der das zwischenzeitliche 3:1 markierte, zog sich einen Nasenbeinbruch zu. Der Japaner wurde minutenlang behandelt, blieb aber dennoch bis zum Schlusspfiff auf dem Platz.


Nachdem er den Fuß von Sandhausens El-Zein unglücklich ins Gesicht bekommen hatte, ging der 28-Jährige in der Nachspielzeit blutend zu Boden und musste mehrere Minuten lang behandelt werden. Im Anschluss spielte Muroya weiter und hatte sogar das 4:2 auf dem Fuß.

96 verkündete nach der Partie auf Twitter, dass der Profi im Uniklinikum Heidelberg untersucht und ein Nasenbeinbruch festgestellt worden sei. Weitere Verletzungen habe sich der Rechtsfuß nicht zugezogen, wie er auch selbst per Video-Botschaft mitteilte.

Auf Kritik, wonach Muroya aufgrund seiner Verletzung nicht hätte weiterspielen dürfen, reagierten die Niedersachsen mit folgendem Hinweis: "Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestand zu keiner Zeit. Das wurde schon bei der Untersuchung auf dem Feld abgecheckt und ausgeschlossen."

Laut der Bild-Zeitung wollte der 16-fache japanische Nationalspieler unbedingt weiterspielen und dabei helfen, den Sieg über die Zeit zu bringen. Wie lange Muroya aufgrund des Nasenbeinbruchs ausfällt, wurde bislang nicht bekannt.


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