Manchester City

Guardiola deutet City-Abschied an - Reibung für das Titelrennen

Yannik Möller
Pep Guardiola
Pep Guardiola / MB Media/GettyImages
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Pep Guardiola hat einen potenziellen Abschied von Manchester City thematisiert. Außerdem sorgt er für etwas Reibung im ohnehin schon spannenden Titelrennen mit dem FC Liverpool.


Seit inzwischen sechs Jahren steht Pep Guardiola für Man City an der Seitenlinie. Es ist schon jetzt seine längste Trainerstation. Sein Vertrag läuft zudem noch ein weiteres Jahr, während es hier und da immer mal wieder Gerüchte um eine anvisierte Vertragsverlängerung gibt.

Nun hat sich der 51-Jährige allerdings zu einem etwaigen Abschied geäußert. Dabei ging es um teils nach wie vor im Raum stehende Vorwürfe, die Skyblues hätten gegen die Regeln des Financial Fairplay verstoßen.

Guardiola betont Vertrauen auf City-Bosse: "Dann sind wir keine Freunde mehr"

"Wenn man den Verantwortlichen etwas vorwirft, sage ich ihnen: 'Erklärt mir das'. Sie erklären es und ich glaube es. Ich habe ihnen gesagt: ' Wenn ihr mich anlügt, bin ich am nächsten Tag nicht hier. Ich werde weg sein und wir werden keine Freunde mehr sein'", führte er aus (via Sport1).

Guardiola setzt darauf, dass die City-Bosse ihre Arbeit nicht nur gut, sondern auch regelkonform durchbringen. Ansonsten, so seine unmissverständliche Aussage, wird es ihn nicht länger in diesem Verein halten.

Pep Guardiola
Guardiola nach dem CL-Aus in Madrid / Soccrates Images/GettyImages

"Was ich mag, ist, einen Klub zu repräsentieren, der die Dinge sauber und gut macht. Es geht nicht um die Champions League oder die Premier League, wir wollen es für unsere Leute und unsere Fans gut machen", betonte er.

Spätestens seitdem die UEFA City 2020 aus der Königsklasse ausgeschlossen hatte, was der internationale Sportgerichtshof CAS wieder kippte, ist das Thema in Manchester ein nochmal größeres. Guardiola verwies auf das volle Vertrauen seinerseits in die Verantwortlichen, die er schon damals verteidigt habe, "weil ich mit ihnen arbeite".

Guardiola beklagt ungleiche Unterstützung zwischen City und Liverpool

Während er das Wort Abschied also mal wieder in den Mund genommen und somit zumindest einen theoretischen Wechsel ins Spiel bringt, sorgt er auch für etwas mehr Reibung im Rennen um die englische Meisterschaft.

Mit nur noch fünf offenen Spielen steht City mit lediglich drei Punkten Vorsprung vor dem FC Liverpool auf Rang eins. Jedes einzelne der übrigen Partien wird so zu einem Endspiel. Was der Katalane beklagt (via Telegraph): "Jeder in diesem Land unterstützt Liverpool, die Medien und einfach alle."

So gebe es so gut wie niemanden, außer den eigenen Anhängern, der auf einen Titelgewinn für den Manchester-Klub hofft. "Natürlich auch, weil Liverpool eine unglaubliche Geschichte hat, auch in Europa - nicht jedoch in der Premier League, wo sie nur einmal innerhalb von 30 Jahren gewonnen haben. Aber das ist für uns überhaupt kein Problem", so Guardiola weiter.

"Die Leute unterstützen sie lieber als uns. Das ist kein Problem. Das ist normal. Vielleicht haben sie einfach mehr Fans auf der ganzen Welt und auch in England unterstützen sie mehr Fans als uns."


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