Großbritannien und Irland verzichten auf WM-Bewerbung und fokussieren sich auf die EM 2028

Tal Lior
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson wollte die WM in sein Land bringen
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson wollte die WM in sein Land bringen / Justin Tallis - Pool/GettyImages
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Es ist offiziell: Das Vereinigte Königreich wird sich gemeinsam mit Irland für die Austragung der Europameisterschaft 2028 bewerben. Zugleich schloss man eine Bewerbung für das WM-Turnier zwei Jahre danach aus.


Großbritanniens Premierminister Boris Johnson kündigte eigentlich noch vor einem Jahr an, dass man unbedingt die WM 2030 austragen möchte. Um die Machbarkeit einer solchen Austragung zu erörtern, wurden sogar 3,3 Millionen Euro in eine Studie investiert.

Diese Studie hat jedoch ergeben, dass solch ein Turnier für die involvierten Fußballverbände eine massive finanzielle Bürde wäre, die möglichen Vorteile wären derweil nur gering. Deshalb will man sich nun nur noch auf die EM 2028 fokussieren.

"Die Ausrichtung einer Uefa-Europameisterschaft bietet eine ähnliche Rendite wie eine WM, wobei die Kosten für die Durchführung des europäischen Turniers weitaus geringer sind und die Vorteile schneller zum Tragen kommen können", so eine gemeinsame Erklärung der englischen, schottischen, walisischen, irischen und nordirischen Fußballverbände. "Es wäre eine Ehre und ein Privileg, die Euro 2028 gemeinsam auszurichten und ganz Europa willkommen zu heißen."

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