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Borussia Mönchengladbach

Angeschlagener Bensebaini muss zur Nationalmannschaft

Jan Kupitz
Ramy Bensebaini
Ramy Bensebaini / Christof Koepsel/GettyImages
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Das wird man bei Borussia Mönchengladbach gar nicht gerne hören: Obwohl Ramy Bensebaini nach seiner Verletzungspause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, musste er zur algerischen Nationalmannschaft reisen.


Im Rahmen der WM-Qualifikation müssen die Wüstenfüchse am Freitag und Dienstag gegen den Niger antreten. Bis zuletzt war unklar, ob Ramy Bensebaini der algerischen Nationalmannschaft zur Verfügung stehen wird - laut der RP ist die Entscheidung aber mittlerweile gefallen und der Linksverteidiger in sein Heimatland gereist.

Dass die Algerier auf Bensebainis Nominierung bestanden, dürfte am Borussia-Park für Unmut gesorgt haben. Von der letzten Länderspielreise Anfang September war der 26-Jährige angeschlagen zurückgekehrt. Kaum im Training, hatte sich der Linksverteidiger erneut verletzt und war seitdem ausgefallen; sein letztes Pflichtspiel für die Borussia datiert mittlerweile von Ende August.

Zuletzt konnte Bensebaini am Niederrhein nur individuell trainieren. Die Gladbacher hätten es natürlich lieber gesehen, dass der Leistungsträger seine Reha bei der Borussia fortgesetzt hätte - nun besteht das Risiko, dass er bei den Algeriern zu schnell zu stark gefordert wird und einen Rückschlag erleidet.

Für die Gladbacher geht es nach der Länderspielpause gegen den VfB Stuttgart, Hertha BSC und VfL Bochum sowie im DFB-Pokal gegen den FC Bayern. Inwieweit Adi Hütter dann auf Bensebaini bauen kann, werden die nächsten Tage zeigen.

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