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Borussia Mönchengladbach

Hofmann: Rose bei Gladbach-Rückkehr "keine Pfiffe verdient" - Gespräche mit dem FC Bayern vorerst abgehakt

Yannik Möller
Jonas Hofmann freut sich auf das Duell mit dem BVB
Jonas Hofmann freut sich auf das Duell mit dem BVB / Lars Baron/Getty Images
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Am Samstagabend gibt es beim Duell zwischen Gladbach und BVB ein Reizthema: die Rückkehr von Marco Rose. Für Jonas Hofmann hingegen kein großes Thema, sein Ex-Coach habe "keine Pfiffe verdient". Er sprach auch über den Bayern-Flirt im Sommer.


Am Samstagabend empfängt Mönchengladbach den BVB. Schon jetzt ist klar: es wird das Spiel des Spieltages. Alleine schon aus dem Grund, da Marco Rose mit seiner neuen zu seiner alten Borussia zurückkehren wird. Letztere sind nicht gerade im guten Verhältnis auseinandergegangen, insbesondere aus Fan-Sicht.

Fan-Vertreter der Gladbacher hatten gegenüber der Sport Bild bereits angekündigt, dass der Trainerwechsel längst nicht vergessen sei. Immerhin habe es für die Fans noch keine Möglichkeit gegeben, ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Nun sind die Stadien zumindest wieder teilweise gefüllt. Es darf also mit Reaktionen gerechnet werden.

Marco Rose
Marco Rose kehrt am Samstag erstmals nach Gladbach zurück / Frederic Scheidemann/Getty Images

Für Jonas Hofmann hingegen gibt es dafür keinen Anlass. "Ich finde, Marco Rose hat keine Pfiffe verdient", betonte er im Gespräch mit der Bild. "Er ist ein super Mensch und hat mit Gladbach Vereins-Geschichte geschrieben und erstmals die K.o.-Runde der Champions League erreicht."

Dennoch freue er sich auf das Duell: "Es ist immer etwas Besonderes, gegen den Ex-Trainer oder den Ex-Verein zu spielen. Wir als Mannschaft wollen mit unseren Fans im Rücken den Heimvorteil nutzen und die drei Punkte unbedingt im Borussia-Park halten." Für Hofmann trifft sogar beides zu: 59 Pflichtspiele absolvierte der heute 29-Jährige für Schwarz-Gelb.

Hofmann gesteht "ein paar Gespräche" mit dem FC Bayern

Der Schritt zurück zum BVB war für ihn jedoch kein Thema. Auch wenn es "ein großer Verein" sei und man "neidlos anerkennen" müsse, dass der Klub regelmäßig in der Champions League aufspielt. Für die Zukunft wollte er aber keine Aussage treffen: "Grundsätzlich sollte man ja nie etwas ausschließen. Denn man weiß nie, was die Zukunft für einen bereithält."

Ein Satz, der für ihn auch auf die vergangene Transfer-Periode gepasst hat. Überraschend gab es Gerüchte, Hofmann könne zum FC Bayern wechseln. "Es gab ein paar Gespräche", gab er zu. "Und natürlich unterhalte ich mich mit Julian Nagelsmann, wenn wir uns sehen, da wir uns aus 15 Jahren gemeinsamer Zeit in der Jugend von Hoffenheim kennen."

Eines war jedoch klar: "Die Gespräche waren nie so weit, dass es konkret wurde." Das könnte sich im nächsten Jahr ändern - immerhin läuft sein Vertrag nur bis 2023. "Ich fühle mich in Gladbach sehr wohl. Aber wie schon oft betont, ich bin ein Typ, der auch gern neue Herausforderungen annimmt und offen für Neues ist", ließ er sich einen Türspalt für einen potenziellen Wechsel offen.

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