Borussia Mönchengladbach

Warum Gladbach Lucien Favre zurückholen möchte

Simon Zimmermann
Lucien Favre kehrt auf die Fohlenbank zurück
Lucien Favre kehrt auf die Fohlenbank zurück / Dennis Grombkowski/GettyImages
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Lucien Favre steht vor der Rückkehr nach Gladbach. Der Trainer-Routinier soll die Fohlenelf mit einem Paradigmenwechsel neu ausrichten.


Zwischen Februar 2011 und September 2015 arbeitete Lucien Favre bereits als Trainer von Borussia Mönchengladbach - mit sehr erfolgreichen Phasen. Nun steht der 64-jährige Schweizer vor der Rückkehr an den Niederrhein. Mit Favre soll die Ausrichtung der Mannschaft wieder geändert werden.

Taktische Neuausrichtung unter Favre

Bei den Fohlen will man die Schrauben wieder ein wenig zurückdrehen. Weg vom schnellen Umschaltspiel, wie es Marco Rose und Adi Hütter bevorzugten. Hin zu mehr Ballbesitzfußball, wie ihn Favre in seiner ersten Amtszeit im Borussia Park etabliert hatte. Die Neuausrichtung der eigenen Philosophie ist laut Sportbild auch der Hauptgrund, warum der Trainer-Routinier zurückkehren soll.

Ein weiterer Hauptpunkt, den der Schweizer angehen soll: die Defensive Anfälligkeit. 61 Gegentreffer hat man in der abgelaufenen Saison kassiert - acht Gegentore mehr als Absteiger Arminia Bielefeld! Nach einem enttäuschenden zehnten Tabellenplatz musste Hütter gehen - trotz der 7,5 Millionen Euro Ablöse, die man für den Österreicher im Sommer zuvor an die Eintracht überwies.

Sportchef Roland Virkus muss nun einen Umbruch einleiten, den Favre als Trainer mitgestalten soll. Die Bedingungen sind dabei besser als vor Favres erster Amtszeit. Damals musste der Schweizer den VfL vor dem Abstieg bewahren und führte ihn zurück bis in die Champions League.

Dennoch wird Favre auch dieses Mal zunächst Abstriche machen müssen. Gladbach ist auf Spielerverkäufe angewiesen. Breel Embolo, Marcus Thuram und auch Ramy Bensebaini gelten nach wie vor als erste Verkaufskandidaten.


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