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Gladbach bangt um Lars Stindl: "Großer Wermutstropfen"

Jan Kupitz
Lars Stindl
Lars Stindl / Christof Koepsel/GettyImages
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Borussia Mönchengladbach bangt vor dem Bundesligastart um seinen Kapitän. Lars Stindl wird wohl zunächst ausfallen.


Die erste DFB-Pokalrunde verlief für die Fohlenelf ganz nach ihrem Geschmack - wenn da nicht die Verletzung von Lars Stindl wäre. Beim 9:1-Erfolg gegen den SV Oberachern musste der 33-Jährige kurz nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 7:0 (47.) mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden.

Stindl hatte sich bei einem Sprint verletzt und sofort angedeutet, dass er nicht mehr weiterspielen könne.

Daniel Farke sprach nach seinem gelungenen Pflichtspieldebüt als Borussia-Coach angesichts der Verletzung seines Kapitäns von einem "großen Wermutstropfen" (via kicker). "Es ist eine mechanische Verletzung, er hat einen langen Schritt gemacht und ist dann ein bisschen weggerutscht, dann hat es ihm in die Muskulatur reingezogen. Wir müssen das MRT abwarten, es sieht nach einem Muskelfaserriss aus."

Sollte sich diese erste Diagnose bestätigen, würde Stindl "schon das ein oder andere Pflichtspiel verpassen", wie Farke ausführte. Im Normalfall zieht solch eine Verletzung eine bis zu dreiwöchige Pause nach sich - somit würde der Offensivspieler mindestens die Partien gegen Hoffenheim und Schalke, womöglich auch gegen Hertha BSC verpassen.

"Das sind keine wirklich guten Neuigkeiten", bedauerte Farke, "weil er heute eine fantastische Leistung gezeigt und eine sehr gute Vorbereitung gespielt hat. Er ist unser Kapitän und ein sehr wichtiger Spieler."


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