Listen

Geldrangliste 2019/20: Bayern auf dem Treppchen, Eintracht auf dem Vormarsch

Marc Knieper
Der FC Bayern München rückt in puncto Gesamterlös auf Platz drei
Der FC Bayern München rückt in puncto Gesamterlös auf Platz drei / Lars Baron/Getty Images
facebooktwitterreddit

Die Corona-Pandemie zieht auch an den finanzstärksten Klubs Europas nicht spurlos vorbei. Das zeigen die neuesten Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte aus der vergangenen Saison 2019/20. Erstmalig seit sieben Jahren befinden sich wieder vier Bundesligisten unter den Top 20 der sogenannten "Football Money League".

Spielausfälle, Geisterstadien und Medieneinbußen: Eine (erste) schwierige Corona-Saison liegt hinter den Fußball-Klubs. Die finanziellen Auswirkungen der abgelaufenen Spielzeit dokumentierte wieder einmal das renommierte Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte in seinem am Dienstag veröffentlichten "Football Money League"-Report.

8,2 Milliarden Euro Gesamterlös erzielten die 20 umsatzstärksten Top-Klubs in der Saison 2019/20. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vergleich zur Vorsaison, als man mit 9,3 Milliarden Euro einen Bestwert aufstellte. Die Gründe für diesen Rückgang liegen selbstverständlich an den coronabedingten Einschränkungen. Die Medienerlöse der Klubs sanken um stattliche 23 Prozent, die Spieltagseinnahmen um weitere 17 Prozent.

Bayern auf dem Podium - Eintracht Frankfurt schleicht sich an

Nichtsdestotrotz kam die Bundesliga vergleichsweise glimpflich davon. Bayern München gelang mit einer Verbesserung von Platz vier auf Platz drei gar der Sprung auf das Podium. An der Säbener Straße befindet man sich damit in Lauerstellung hinter Real Madrid sowie dem erstplatzierten FC Barcelona. Der BVB blieb unverändert auf Rang zwölf, während Ruhrpott-Nachbar FC Schalke von Rang 15 auf 16 rutschte. Mit im Rennen ist nun auch Eintracht Frankfurt. Die Adler flogen von Platz 27 auf Platz 20, der letzten berücksichtigten Stelle im Ranking.

Obwohl Barça mit 715,1 Millionen Euro an der Spitze blieb, muss sich die Blaugrana künftig warm anziehen. Mit einem Minus von 125,7 Millionen Euro verzeichnete man in der katalanischen Hauptstadt den zweitgrößten Rückschlag unter den Top 20. Triple-Sieger Bayern hingegen kam mit einem Rückgang von knapp 660 auf 634 Millionen Euro äußerst milde davon. Zenit St. Petersburg und der FC Everton verzeichneten als einzige Klubs trotz Corona-Krise eine Umsatzsteigerung im Vergleich zur Vorsaison.

facebooktwitterreddit