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Aktiviert Liverpool die Ausstiegsklausel von Barça-Juwel Gavi?

Jan Kupitz
Gavi
Gavi / Alex Caparros/GettyImages
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Das wäre ein bitterer Verlust für den FC Barcelona: Der FC Liverpool zieht angeblich in Erwägung, Gavis Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro zu aktivieren.


Die Entwicklung des 17-jährigen Mittelfeldspielers, der sich mittlerweile Stammspieler nennen darf, ist einer der wenigen Lichtblicke in Barcelonas Saison. Gavi hat bisher 19 Spiele für den Verein absolviert und avancierte im Oktober zum jüngsten Debütanten in der spanischen Nationalmannschaft.

Da Barça jedoch in finanziellen Schwierigkeiten steckt, könnte der junge Mittelfeldspieler gezwungen sein, das Camp Nou zu verlassen. Die Katalanen müssen bekanntlich Einnahmen generieren - auch, weil man den Kader für kommende Aufgaben aufrüsten will.

El Nacional behauptet, dass Gavis 50 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel nicht nur beim FC Chelsea und Bayern München, sondern auch bei Jürgen Klopps Liverpool auf Interesse stößt - das spanische Medium tippt sogar darauf, dass die Reds die Klausel aktivieren werden. Die Zusammenarbeit mit Klopp würde den Youngster reizen, heißt es im Bericht weiter.

Pablo Paez 'Gavi'
Gavi gilt als Toptalent / Alex Caparros/GettyImages

Natürlich ist Gavi eines von vielen jungen Talenten, die der FC Barcelona am liebsten behalten würde, denn der Klub ist nach wie vor bestrebt, Eigengewächse der berühmten La-Masia-Akademie auszubilden und spielen zu lassen. Doch in diesem Fall liegt die Entscheidung letztlich nicht in den Händen der Katalanen.

Es wird zudem gemunkelt, dass Frenkie de Jong, Sergino Dest und Marc-Andre ter Stegen zu den Stars gehören, die Barça in den kommenden Monaten verkaufen würde - zusätzlich zu Philippe Coutinho und Samuel Umtiti, die seit langem auf dem Markt sind.

Trotz der notwendigen Spielerabgänge hat Präsident Joan Laporta öffentlich bestätigt, dass Xavi seinen Kader im Januar verstärken darf - ein Versprechen, das er auch nach dem Ausscheiden aus der Champions League einlösen will.

"Das Problem ist, dass wir einige überhöhte Verträge haben, die uns keinen Spielraum bei der Lohnobergrenze lassen. Wir arbeiten daran, eine Formel zu finden, um die Mannschaft in diesem Winter zu verbessern. Wir arbeiten daran, und wir werden es schaffen", erklärte Laporta in den sozialen Medien des Vereins.

Was Xavi betrifft, so deuten seine Aufstellungen seit seinem Amtsantritt darauf hin, dass er Gavi bereits als festen Bestandteil seiner Pläne ansieht - doch es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation auf dem Transfermarkt angesichts der Ausstiegsklausel des Teenagers entwickelt.

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