Für welche Summe Gvardiol Leipzig verlassen darf

Yannik Möller
Josko Gvardiol spielt zurzeit mit Gesichtsmaske
Josko Gvardiol spielt zurzeit mit Gesichtsmaske / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Josko Gvardiol hat sowohl in der Bundesliga, als auch aktuell bei der Weltmeisterschaft viel Lob für seine Leistungen geerntet. Entsprechend gibt es auch das Interesse mancher Topklubs. Das Ziel: Er soll eine Rekordablöse einbringen.


Seit inzwischen knapp anderthalb Jahren spielt Josko Gvardiol nun schon für Leipzig. Bereits im Vorjahr, aber insbesondere seit dieser Saison sagen ihm nicht wenige Beobachter voraus, dass er einer der besten Innenverteidiger der nächsten Jahre wird.

Dass er das Potenzial dazu hat, zeigt er sowohl in der Bundesliga, als auch bei der Weltmeisterschaft. Für Kroatien ist er so wichtig, dass er bislang in jedem der vier Spiele in der Startelf stand und nicht eine einzige Minute verpasste.

Leipzig will Gvardiol zum Rekordverteidiger machen

Umso vorteilhafter für RBL, dass sein Vertrag bis 2027 verlängert wurde. Oliver Mintzlaff hat diese Entscheidung frühzeitig getroffen und den 20-Jährigen mit einem Jahresgehalt von sieben Millionen Euro ausgestattet.

Dennoch wird der Bundesligist nicht ewig an ihm festhalten können - und auch nicht wollen. Früher oder später wird Gvardiol gehen und den nächsten Schritt machen wollen. Leipzig wird ihm unter einer Bedingung auch keine Steine in den Weg legen, wie die Sportbild berichtet: Er darf gehen, wenn er eine neue Rekordablöse für einen Verteidiger erzielt. Das würde um die 87 Millionen Euro bedeuten.

Was auf den ersten Blick etwas größenwahnsinnig aussehen mag, ist aber keineswegs auszuschließen. Schon jetzt wird der Kroate auf einen Marktwert von 60 Millionen Euro geschätzt (via transfermarkt). Eine Summe, die sich nach der WM nochmal erhöhen wird.

Zudem gibt es dem Bericht zufolge schon jetzt einen Verein, der diesen Deal gerne beschließen würde: Demnach wäre der FC Chelsea bereit, die mindestens 87 Millionen Euro im nächsten Sommer zu bezahlen.


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