2. Bundesliga

Friedl mit Kampfansage an Schalke: "Wir werden gewinnen"

Yannik Möller
Marco Friedl
Marco Friedl / Stuart Franklin/GettyImages
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Der nächste Zweitliga-Spieltag bietet unter anderem das Spitzenspiel zwischen Werder Bremen und Schalke 04. Marco Friedl schielt schon jetzt auf die Tabellenspitze und zeigt sich siegessicher.


Das Aufstiegsrennen bleibt unglaublich spannend. Nur noch vier Spieltage sind offen und der Abstand zwischen der Tabellenspitze und dem vierten Platz, also quasi dem ersten Verlierer, beträgt lediglich fünf Zähler. Die Ausgangslage kann sich innerhalb von zwei Partien komplett wandeln.

Ein potenziell vorentscheidendes Duell wird es am Samstag geben: Werder wird in der Veltins-Arena auf Schalke zu Gast sein. Damit empfängt der aktuelle Spitzenreiter den ersten Verfolger. Gerade einmal zwei Punkte trennen die beiden Klubs.

Das heißt auch: Gewinnt Bremen, ist die Tabellenführung wieder zurückerobert - und zugleich die S04-Serie von fünf aufeinanderfolgenden Siegen gerissen. Es wäre ein deutliches Ausrufezeichen.

Friedl mit Kampfansage an Schalke

Genau darauf arbeitet Marco Friedl hin. Der Werder-Verteidiger richtete sich schon jetzt mit einer Kampfansage an die Gelsenkirchener. "Mehr geht nicht. Wir fahren nach Schalke und werden das Spiel gewinnen!", betonte er (via Bild). Eine Aussage, getroffen am Stadion-Mikrofon und somit deutlich hörbar an alle Fans gerichtet.

Marco Friedl
Aktuell muss Friedl mit Maske aufspielen / Cathrin Mueller/GettyImages

Der 24-Jährige geht also mit dem Selbstbewusstsein in dieses spannende Duell, das sein Trainer immer wieder predigt und einfordert. Ole Werner weiß selbst um die besonderen Rahmenbedingungen: "Speziell vor dem Publikum auf Schalke ist es eine besondere Konstellation. Wir werden uns dort steigern müssen."

Während die Werder-Anhänger auf der einen Seite bereits durch die eigenen Spieler in Stimmung gebracht werden, verweisen die S04-Fans gelassen auf die letzte Kampfansage in ihre Richtung.

Darmstadts Lasse Sobiech, der in der Jugend beim BVB spielte, hatte in der letzten Woche erklärt, man wolle Schalke "aus dem Stadion schießen". Schlussendlich verlor sein Team deutlich mit 2:5.


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