Eintracht Frankfurt

Freche Forderungen: Ndicka-Berater haben Hausverbot bei PSG

Daniel Holfelder
Evan Ndicka wird die Eintracht wohl verlassen
Evan Ndicka wird die Eintracht wohl verlassen / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Paris Saint-Germain hat der Berateragentur von Evan Ndicka Hausverbot erteilt. Offenbar sind die Agenten mit ihren Forderungen übers Ziel hinausgeschossen.


Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll Ndickas Agentur AMS Consulting rund 20 Millionen Euro Handgeld und Provision für den Verteidiger gefordert haben. Selbst das finanzstarke PSG hielt diese Summe wohl für realitätsfremd. Ab sofort haben die Berater beim französischen Meister keinen Zutritt mehr.

Aufgrund seines auslaufenden Vertrags ist Ndicka im Sommer ablösefrei. Auf dem Transfermarkt ist es üblich, dass sich die eingesparte Ablösesumme in einem üppigen Handgeld für den ablösefreien Spieler niederschlägt.

Bei der Eintracht geht man laut Sport Bild-Angaben inzwischen von einem Abgang des 23-Jährigen aus. Sportvorstand Markus Krösche würde den technisch versierten Linksfuß zwar gerne langfristig binden. Zu diesem Zweck legte er der Ndicka-Seite vor wenigen Wochen ein Vertragsangebot vor, das den Profi mit bis zu vier Millionen Euro Jahresgehalt zu einem der Frankfurter Topverdiener machen würde. Bislang haben Ndicka und seine Vertreter jedoch nicht auf die Offerte reagiert.

Gegenwärtig soll der Abwehrmann lediglich rund eine Millionen Euro im Jahr verdienen. Neben PSG hatte auch die AC Mailand seine Fühler nach ihm ausgestreckt. Zumindest im vergangenen Sommer kam ein Transfer zum italienischen Meister aber nicht zustande.


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